Apr
03

Viele Camper denken bereits jetzt an den ersten Kurzurlaub. Für eine sichere Fahrt mit dem “Schneckenhäuschen” sind eine gute Planung und die richtige Vorbereitung unerlässlich. “Neben Information über mögliche Routen muss man einerseits das Wohnwagengespann auf Vordermann bringen, z.B. durch Kontrolle von Reifen, Bremsen oder Beleuchtung, und andererseits sollte man die eigenen Fahrkenntnisse wieder auffrischen. Denn mit Wohnwagen oder Wohnmobil fährt es sich anders als mit dem vertrauten Pkw”, erklärt Gerhard Blümel, Leiter der ÖAMTC-Fahrerakademie. Ganz gleich ob Kurvenfahren, Bergab- und Bergauffahren oder Rangieren mit Gespann - nur mit entsprechender Übung ist man auch sicher unterwegs. “Besonders in Gefahrensituationen wie bei einer Notbremsung, oder wenn der Anhänger zu pendeln beginnt, sollte man wissen, wie man richtig reagiert”, weiß der Fahrsicherheitexperte des Clubs.

Tipps für die sichere Fahrt mit dem Campingfahrzeug
Geändertes Fahrverhalten: Ein Wohnmobil entspricht im Fahrverhalten mehr einem Klein-Lkw als einem Pkw. “Der Schwerpunkt ist höher. Daher sind nur geringe Kurvengeschwindigkeiten möglich, sonst kann das Fahrzeug kippen”, warnt Blümel. Durch den höheren Schwerpunkt bietet ein Wohnwagengespann auch bei Wind eine größere Angriffsfläche. “Das Fahrzeug kann bei einem Sturm leicht um einige Meter versetzt werden, oder es beginnt zu pendeln. Bei starkem Wind, oder wenn sich der Wohnwagen bereits aufgeschaukelt hat, muss sofort die Geschwindigkeit reduziert werden”, erklärt der ÖAMTC-Experte. Das Pendeln des Anhängers kann auch durch Spurrillen, durch die Sogwirkung beim Überholtwerden sowie durch falsche Beladung ausgelöst werden.

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Nov
03

Rechtzeitig vor dem Winterbeginn hat der ÖAMTC Schneeketten und Textiltraktionshilfen, das sind textile Anfahrhilfen, auf ihre Wintertauglichkeit getestet. “Die Schneeketten erreichten alle die Note ‘gut’, zum ’sehr gut’ reichte es für keine”, zieht ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl Bilanz. “Wesentlich schlechter schnitten Textiltraktionshilfen ab. Sie werden Schneeketten nicht so bald ersetzen können. Nach bereits 16 Kilometern auf Beton besteht auch die beste textile Anfahrhilfe nur noch aus Fetzen.” Außerdem gelten, wenn die situative Winterausrüstungspflicht in Kraft ist, Textiltraktionshilfen vor dem Gesetz nicht als ausreichend.

Die beste textile Anfahrhilfe, nämlich die Michelin Easy Grip, erreichte gerade einmal drei Sterne, also ein “befriedigend”. Einziger Pluspunkt - wenn auch sonst nicht tauglich als Schneekettenersatz: Auf Schnee bietet die textile Anfahrhilfe von Michelin den besten Halt. Keine Schneekette erreichte eine annähernd so hohe Punktezahl. Allerdings rutscht man mit dieser Anfahrhilfe dafür beim Bremsen auf Eis geradeaus weiter. “Wenn der Hersteller diese textile Technik noch mit Stahl verknüpft und an der Verschleißbeständigkeit arbeitet, hat die Schneekette einen echten Konkurrenten”, sagt der ÖAMTC-Techniker. Denn mit Stahlnoppen ist auch der Grip auf Eis gesichert. Außerdem verursachen Textiltraktionshilfen so gut wie keinen zusätzlichen Lärm und auch die Reifenbelastung ist sehr gering - im Gegensatz zu Schneeketten.

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Okt
14

Der ÖAMTC stellt die Flugrettung ein: Aufgrund gestiegener Kosten und Differenzen über die Einsatzzuteilung wird der Club seine Verträge mit der Republik kündigen, teilten Präsident Werner Kraus und Generalsekretär Hans Peter Halouska am Dienstag in Wien mit. Betroffen sind alle neun Standorte, die der ÖAMTC vom Innenministerium übernommen hat.
Kraus: “Jeder dritte Einsatz der ÖAMTC-Notarzthubschrauber wird nicht bezahlt. Dazu kommt, dass der Großteil der restlichen Einsätze mit Tarifpauschalen abgegolten werden, die längst nicht mehr dem tatsächlichen Kostenaufwand entsprechen. Zusätzlich sieht sich der ÖAMTC mit stetig ansteigenden Kosten konfrontiert.”
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So hart es klingt, aber ich kann die Entscheidung des ÖAMTC sehr gut nachvollziehen. Es handelt sich sachlich gesehen um eine Dienstleistung und diese muss eben kostendeckend bezahlt werden.
Nachtrag, grad gefunden:
Flugrettung im Burgenland bleibt

Sep
26

Erfahrung, Alter und Geschlecht beeinflussen Risikoeinschätzung.

Bei Gelb in die Kreuzung. Mit dem Handy am Ohr. Ein paar km/h zuviel und zu dicht am Vordermann. Riskante Überholmanöver. Werden solche Delikte von allen Autofahrern als gleich gefährlich eingestuft und dennoch begangen? Eine repräsentative Umfrage des ÖAMTC unter 2000 Fahrzeuglenkern gibt jetzt Aufschluss darüber, wie Österreichs Autofahrer Risiken im Straßenverkehr einschätzen und wie riskant sie sich selbst verhalten. Die Risikoeinschätzung wird grundsätzlich stark von der subjektiven Wahrnehmung und der Erfahrung beeinflusst. Alter und Geschlecht spielen dabei ebenso eine Rolle wie Fahrroutine. “Um ein präzises Bild von Österreichs Autofahrern zu bekommen, haben wir sie bei der Auswertung in zwei Gruppen eingeteilt: Es wurde nicht nur die Gesamtheit der Autofahrer untersucht, sondern auch die Führerscheinneulinge, die seit maximal drei Jahren den Führerschein besitzen, extra unter die Lupe genommen”, erklärt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Dora Donosa.

Top-Risikosituationen - nicht angepasste Geschwindigkeit an erster Stelle
Auf die offene Frage, welche die Top-Risikosituationen im Straßenverkehr sind, antworten beide Gruppen “nicht angepasste Geschwindigkeit”, (46 Prozent der Autofahrer, 42 Prozent der Führerscheinneulinge). Danach weichen die Einschätzungen voneinander ab: Die Gesamtheit der Autofahrer nennt an zweiter Stelle gefährliche Überholmanöver (30 Prozent), weiters Telefonieren ohne Freisprechanlage und SMS versenden bzw. zu geringer Abstand (jeweils 25 Prozent), gefolgt von Alkohol und Drogen mit 24 Prozent. Bei den Anfängern rangieren Alkohol und Drogen (34 Prozent) an zweiter Stelle. “Hier spiegelt sich das größere Problem von Alkohol am Steuer bei jugendlichen Verkehrsteilnehmern sowie die strengeren Bestimmungen für Probeführerscheinbesitzer (0,1 Promillegrenze) wider”, sagt die ÖAMTC-Verkehrspsychologin. Weiters gereiht sind gefährliche Überholmanöver (23 Prozent), schlechtes Wetter (16 Prozent), Telefonieren und SMSen (15 Prozent) und zu geringer Abstand (13 Prozent). “Generell nennen Fahranfänger weniger Risikosituationen im Straßenverkehr, was sich auf ihre fehlende Erfahrung zurückführen lässt”, sagt die ÖAMTC-Expertin.

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Sep
18

Mit Hilfe von Beweisfotos lassen sich Unfallhergänge häufig rekonstruieren. Ein ÖAMTC-Mitglied, das bei einem Unfall in Griechenland eine schwere Gehirnerschütterung erlitt, konnte sich nicht mehr an den Unfallhergang erinnern. “Durch die Beweisfotos von Zeugen bekam das Clubmitglied Schadenersatz, obwohl die ausländische Versicherung zu Beginn partout nicht zahlen wollte”, schildert ÖAMTC-Jurist Martin Stichlberger die Situation.

Der Unfall ereignete sich auf einer wenig befahrenen griechischen Landstraße. Das Motorrad des Clubmitglieds wurde von einem griechischen Pkw gerammt. Nur durch ein Wunder überlebte der Motorradfahrer den Unfall mit schweren Verletzungen. Zuerst versuchte das ÖAMTC-Mitglied mit Hilfe seines Anwalts eine Regulierung mit der griechischen Versicherung zu erreichen. Ohne Erfolg: Der Unfallgegner behauptete, der Motorradlenker hätte trotz Sperrlinie umgedreht.

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Sep
16

Raus aus den vier Wänden - aber wohin soll es gehen? Warum nicht einfach einmal die kulinarischen Schätze Österreichs entdecken. “Genuss und Lebensqualität sind in zahlreichen Regionen des Landes eng miteinander verbunden”, weiß ÖAMTC-Touristikerin Silvie Bergant. Aus diesem Grund hat die ÖAMTC-Touristik in Kooperation mit GENUSS REGION ÖSTERREICH eine Karte erstellt, in der viele Ausflugsziele und Informationen über lokale Spezialitäten zu finden sind.

Ob “Großwalsertaler Bergkäse”, “Innviertler Surspeck” oder “Rosentaler Carnica Honig” - in der Österreichkarte sind allgemeine Informationen sowie Kontaktadressen zu ausgewählten Genuss Regionen gelistet. Die Initiative GENUSS REGION ÖSTERREICH zeichnet heimische Produkte aus, die traditionell hergestellt werden und regionstypisch sind. Die Intention dabei ist, den Zusammenhang zwischen Kulturlandschaft und Lebensmittelproduktion transparent zu machen.
Clubmitglieder, die sich von Österreichs landschaftlicher und kulinarischer Vielfalt überraschen lassen wollen, erhalten die Karte seit Anfang September kostenlos an allen ÖAMTC-Stützpunkten.
Quelle: ÖAMTC

Jul
31

Der ÖAMTC ist den immer wieder auftauchenden Gerüchten, es gäbe kein Normalbenzin mehr, nachgegangen und hat österreichweit Normalbenzin-Proben gezogen. Diese wurden von einem dafür qualifizierten Labor auf ihre Oktanzahl untersucht. Das Ergebnis - alle Proben weisen Oktanwerte über 95 ROZ auf. “Für den Konsumenten bedeutet das: Wenn Normal (91 Oktan) drauf steht, ist vermutlich Super (95 Oktan) drinnen”, sagt der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung Mario Rohracher.

Die Mineralölkonzerne räumen in ihren Stellungnahmen an den ÖAMTC zwar ein, dass die Treibstoffe Werte aufweisen können, die über den Anforderungen der Norm liegen. Eine Garantie, dass nur mehr 95 Oktan aus den Normal-Zapfsäulen kommt, gibt es aber nicht. Außerdem blieben die Unterschiede bei den Additiven, also den markenspezifischen Kraftstoffzusätzen, bestehen, heißt es in den Antworten.

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Jul
12

Achtung: Ausweichrouten als Vignettenfallen

Um Staus wie am vergangenen Samstag an der Grenze Spielfeld zu vermeiden, hat der ÖAMTC bei der slowenischen Autobahngesellschaft DARS Autobahn-Vignetten für Slowenien besorgt. Ab sofort sind diese in folgenden Dienststellen des ÖAMTC erhältlich:

* An allen ÖAMTC-Stützpunkten in Wien, NÖ und dem Burgenland. Die Dienststellen haben auch samstags von 7 bis 18 Uhr geöffnet.

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Jun
12

ESP ist nach dem Gurt der zweitwichtigste Lebensretter im Auto

Schleudern ist die Ursache für mindestens 40 Prozent aller Verkehrsunfälle mit tödlich Verletzten. ESP (elektronisches Stabilitätsprogramm) kann Schleuderunfälle um bis zu 80 Prozent reduzieren. “Damit ist ESP nach dem Gurt der zweitwichtigste Lebensretter im Auto”, erklärt ÖAMTC-Experte Friedrich Eppel. Doch ESP ist noch immer nicht Standard. Meist fällt die Entscheidung, ob ein neues Fahrzeug mit ESP bestellt wird, beim Fahrzeugkauf. “Und damit liegt es beim Verkäufer, über das ‘Extra’ ESP richtig zu informieren”, sieht der Experte beim Fahrzeughandel die Verpflichtung, die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Der ÖAMTC hat im Rahmen von Euro-Test gemeinsam mit seinen europäischen Schwesterklubs getestet, inwieweit der Handel dieser Verpflichtung nachkommt. Die Ergebnisse sind alarmierend: Die beste Wertung erreicht Testsieger Deutschland mit “befriedigend”, Österreich liegt mit “bedenklich” an achter von zehn Stellen.

In zehn europäischen Ländern wurden insgesamt 500 Autohändler von Testkäufern auf die Probe gestellt, und zwar nach den Kriterien Verkaufsförderung (fünf Prozent), Detailkenntnisse (45 Prozent), Hinweis auf und Empfehlung von ESP (45 Prozent) sowie allgemeines Wissen zu Sicherheit und eSafety (fünf Prozent). Die Ergebnisse des ÖAMTC-Tests sind ernüchternd: Kein “Sehr Gut”, kein “Gut”, nur vier von zehn getesteten Ländern erreichten ein “Ausreichend”, die restlichen sechs lieferten ein “Bedenklich”. Wenigstens ein “Mangelhaft” blieb aus.

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Mai
28

Seit 2003 überprüft der ÖAMTC Fahrzeuge im EcoTest in Sachen Umwelt auf Herz und Nieren. Dabei werden die Schadstoff-Emissionen, wie Kohlenwasserstoffe, Kohlenmonoxid, Stickoxide und Partikel, sowie der Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid gemessen und mit einem Punktesystem bewertet. “Auf ein Fünf-Sterne-Fahrzeug warten wir noch. Aber immerhin hat heute ein Viertel der getesteten Fahrzeuge vier EcoTest-Sterne. Vor Jahren waren es magere 16 Prozent”, erklärt ÖAMTC-Techniker Thomas Stix. “Doch gerade der Vergleich einzelner Fahrzeuge mit den Vorgängermodellen zeigt, dass es leider auch Verschlechterungen gibt.”
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