Mit der Idee Franz Josef von Gerstners, eine Pferdeeisenbahn von Budweis über Linz nach Gmunden zu errichten, um den Salztransport vom Salzkammergut in die böhmischen Ländereien des damaligen Kaiserreichs zu vereinfachen, begann 1807 die Eisenbahngeschichte in Österreich.
Nach zahlreichen Verzögerungen beim Bau der Strecke konnte 1827 endlich die erste Eisenbahn am europäischen Kontinent in Betrieb genommen werden. Vorerst nur auf der böhmischen Seite, im Jahr darauf bis Leopoldschlag, 1832 reichte die Strecke bis Linz, und ab 1836 konnte das Salz durchgehend auf der Schiene vom Salzkammergut bis Budweis transportiert werden.
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Einst das Waffendepot von Kaiser Maximilian I.! Heute ist das
Museum im Zeughaus ein Museum zur Kulturgeschichte Tirols. Wichtige Stationen sind die prähistorischen Funde, der Silberbergbau und die Salzgewinnung, weiters die Globen Peter Anichs, der Freiheitskampf von 1809, der beginnende Tourismus sowie die beiden Weltkriege.
Weithin sichtbar erhebt sich die über 850 Jahre alte
Riegersburg auf den Felsen eines Vulkanberges und bietet einen herrlichen Ausblick über die sanften Täler, die grünen Wälder und die prächtigen Weingärten der Süd-Oststeiermark. Ein imposantes Bollwerk, das in den Jahrhunderten seiner Geschichte nie erobert werden konnte.
Bereits der Aufstieg zur Burg wird zu einem Erlebnis. Drei Kilometer Wehrmauern mit Schießscharten, sieben Torgebäude und elf Basteien lassen auch heute noch die bewegte Vergangenheit erahnen. Aber wie einst den Türken war auch die Riegersburg aufgrund des steilen Fußweges für viele Touristen unbezwingbar. Eine neue Schrägseilbahn an der Nordseite der Burg führt nun in 1 ½ Minuten auf die Festung.
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In unterirdischen Stollengängen befindet sich der Bergwerksteil des Museums. Hier wird die Vergangenheit lebendig. Schon im Mittelalter wurde in Bernstein und seiner Umgebung reger Bergbau nach Kupfer und Schwefelkies betrieben. Der überdachte Freilichtbereich ist dem 1991 eingestellten Antimonerzbergbau gewidmet.
Im Felsenmuseum werden an Hand von naturgetreuen Modellen die verschiedenen Abbaumethoden von den ersten Grabungen im Stollen bis zum Tagbau in modernen Steinbruchanlagen dargestellt. Um 1 m³ Edelserpentin bergen zu können, müssen mehr als 2.000 m³ “gemeiner Serpentin” abgebaut werden. Das taube Gestein findet in der Kunststeinindustrie und im Straßenbau Verwendung.
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Die
Albertina beherbergt eine der größten und wertvollsten grafischen Sammlungen der Welt. Albrecht Dürers “Feldhase” ist hier ebenso zu bewundern wie Gustav Klimts Frauenstudien. Als größtes Habsburgisches Wohnpalais thront die Albertina an der Südspitze der Hofburg auf einer der letzten Basteimauern Wiens.
Die 1776 von Herzog Albert von Sachsen-Teschen, einem Schwiegersohn Kaiserin Maria Theresias, gegründete Sammlung umfasst über eine Million Druckgrafiken und 60.000 Zeichnungen. Berühmte Blätter wie Dürers “Feldhase” und seine “Zum Gebet gefalteten Hände”, RubensÂ’ Kinder-Studien sowie Meisterwerke von Schiele, Cézanne, Klimt, Kokoschka, Picasso und Rauschenberg werden in Wechselausstellungen gezeigt. Außerdem besitzt die Albertina eine Architektur- und eine neu gegründete Foto-Sammlung (u.a. Helmut Newton, Lisette Model).
Das
Burg-Museum Deutschlandsberg ist im gotischen Wohnturm und den daran angrenzenden ehemaligen Repräsentationsgebäuden der Burg Deutschlandsberg untergebracht. Der spornartige Burgfelsen, ein natürlich geschützter Platz mit weitreichenden Sichtverbindungen, war seit der Jungsteinzeit (5. Jahrtausend v. Chr.) immer wieder vom Menschen besiedelt. Die Burg Deutschlandsberg bildete bis in das beginnende 19. Jhd. den Hauptverwaltungssitz großer Landbesitzungen des Salzburger Erzbistums in der Weststeiermark, die erste urkundliche Nennung eines Burggrafen aus dem Geschlecht der Lonsperger datiert in das Jahr 1153. Bedeutende Aus- und Umbauphasen der Burg Deutschlandsberg stammen aus der Romanik, Gotik und Renaissance, so beispielsweise ein heute als Hotel genutzter Bau. Seit dem Jahr 1932 ist die Burg Deutschlandsberg im Besitz der Stadtgemeinde, und entwickelt sich sukzessiv zu einem südweststeirischen Ausstellungszentrum.
Die spätbarocke Stiftsbibliothek, ein Kulturgut von Weltrang, ist das zeitlose Faszinosum des
Benediktinerstiftes Admont. Seit 2003 steht ihr das neue Großmuseum als weiteres Highlight zur Seite. Es erstreckt sich in zwei Trakten über vier Geschosse.
In den museumsarchitektonisch modernst gestalteten Räumen entfaltet sich ein variationsreiches Museums- und Ausstellungskonzept: Mittelalterliche Handschriften und Frühdrucke, Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart, eine naturhistorische Sammlung, eine multimediale Stiftspräsentation, Sonderausstellungen, eine Panoramastiege, ein Museumsshop u.v.m. werden zum unvergleichlichen Erlebnis.
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Die einzelnen Ausstellungsbereiche des Museums (ca. 600 m²) erstrecken sich über das ehemalige Olympiahaus (Haupthaus), das alte Sägewerk und den angrenzenden Park. Das
Lignorama führt Sie auf eine Reise in die Welt des Rohstoffes Holz und in die Geschichte und Gegenwart seiner Verarbeitung.
Kelten errichteten hier im 2. Jh. v. Chr. eine der größten stadtartigen Ansiedlungen des Ostalpenraums - ein 15 ha großes Oppidum. Funde beweisen eine Besiedelung schon vor 5.000 Jahren! Rekonstruierte keltische Gebäude lassen viel über die Bewohner und ihre Wirtschaftsweise, ihren sozialen Status und Broterwerb erahnen und geben Einblick in Lebensumstände und Kulturniveau der Kelten.
Das
Keltenmuseum ist von April bis Oktober immer Samstag und Sonntag von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.
Es besteht jedoch das ganze Jahr über die Möglichkeit, die Keltensiedlung zu besuchen. Der Turmeintritt ist jederzeit - durch ein Drehkreuz - möglich; bitte eine 1 Euro Münze mitnehmen. Kein Wechselautomat vorhanden!
Außerdem gibt es die Möglichkeit, ab einer Gruppengröße von ca. 20 Personen eine Führung durch das Gelände, inklusive Besteigung des Museumsturmes, Eintritt in das Keltengehöft und Begrüßungsstamperl zu buchen.
Südlich der Stadt Landeck im Oberinntal liegt die
Burg Landeck am rechten Innufer auf einem steilen Felsvorsprung. Im 13. Jhdt als landesfürstlicher Gerichtssitz der Grafen von Tirol errichtet, war die Burg viele Jahrhunderte Sitz der Pfleger und Richter zu Landeck. Nach einer wechselvollen Geschichte wurde 1967 das Schloss renoviert und das Bezirksmuseum und die Schlossgalerie eingerichtet.
Die erste Phase der Restauration des Schloss Landeck konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Die Phase 2 wird im Frühjahr 2007 fertiggestellt. Dabei wird durch Ausgestaltung der Innenräume und der Museumseinrichtung Leben in die Innenräume des Schlosses gebracht.
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