Zeitlicher Überblick
Seit dem Mittelalter gehörte Südtirol, das Tiroler Etschland, als südlicher Teil von Tirol zum Habsburgerreich.
1805: Südtirol geht mit dem Machtantritt Napoleons an das Königreich Italien über.
1815: Südtirol kommt wieder zu den Habsburgern.
1918: Nach dem ersten Weltkrieg wird Südtirol Teil von Italien.
1939: Während des Faschismus wird in einer Vereinbarung zwischen Hitler und Mussolini die Übersiedlung derjenigen Südtiroler nach Deutschland beschlossen, die für die deutsche Staatsbürgerschaft votiert haben.
1946: Die Vereinbarungen De Gasperi-Gruber garantieren den Schutz der Sprach- und Verwaltungsautonomie Südtirols.
1948: Südtirol konstituiert gemeinsam mit dem Trentino die Autonome Region Trentino-Alto Adige.
1953: Extremistische Gruppen der Südtiroler nationalistischen und separatistischen Bewegung eröffnen eine Phase von Terrorattentaten, die zu einer heiklen internationalen Kontroverse zwischen Italien und Österreich führt.
1969: Nach langen Verhandlungen vereinbaren die beiden Länder ein "Paket" von weiteren Maßnahmen, um die Autonomie und Verwaltungskompetenzen der Provinz Bozen zu erweitern.
1992: Die italienische Regierung stimmt den letzten noch fehlenden Vorschriften zur Umsetzung zu. Das "Paket" wird definitiv als abgeschlossen betrachtet.
