Ein knappes Monat vor Beginn des Haydnjahres 2009 wurden jetzt konkrete Inhalte für die große Haydnausstellung präsentiert. Dem “Phänomen Haydn” wird man in Eisenstadt an vier Schauplätzen nachspüren können.
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Alle Informationen zum
Haydnjahr 2009
Eisenstadt - Eine verstärkte Information der burgenländischen Bevölkerung zum Thema Europäische Union hat am Montagnachmittag EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner bei einer Pressekonferenz in Eisenstadt gefordert. Sie sei “erschüttert” und sehe “eine gewisse Schieflage” im Hinblick darauf, dass dieses Bundesland, das am meisten überhaupt in Österreich von der Europäischen Union profitiert habe, “diesen europäischen Grundkonsens, der bei uns in Österreich da sein sollte”, nicht klar widerspiegle.
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Es ist mehr als oberflächlich, so zu pauschalisieren. “Das Burgenland”, besser gesagt die dort lebenden Menschen in einen Topf zu werfen und auch gleich noch ein schlechtes Gewissen zu machen, weil man ja schließlich profitiert habe.
Wer genau hat davon profitiert? Ich bin zwar nicht aus dem Burgenland, kann aber für mich behaupten, ich habe überhaupt nicht von der EU profitiert…
Altbundeskanzler Fred Sinowatz ist am Montag im Wiener AKH verstorben.
Eine Erinnerung, die den Menschen Fred Sinowatz beschreibt, begab sich am 11. April 2000: Fred Sinowatz kam damals auf Krücken zum Begräbnis des ehemaligen ORF-Sportchefs Wolfgang Mesko in Eisenstadt. Der damals 71-jährige Altbundeskanzler stand bei der fast zweistündigen Trauerfeier mitten unter den Trauergästen. Obwohl ihm die Schmerzen in der Hüfte zu schaffen machten, ließ er sich nichts anmerken – und stand souverän, ganz im Gedenken an Mesko, wie ein tief verwurzelter Baum bis zum Ende der Begräbniszeremonie.
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Meine Anteilnahme gilt seiner Familie und seinen Freunden. In den Herzen wird er unvergessen bleiben.
Eine wahre Rarität ist das im Gemeindeamt untergebrachte
Stiefelmachermuseum - oder wie es richtigerweise ungarisch genannt werden müsste: “Csizmenmachermuseum”. Es ist das einzige Museum dieser Art in Österreich und weist darauf hin, dass die Zunft der Stiefelmacher in Rechnitz bis zum Zweiten Weltkrieg eine große Vergangenheit hatte. Heute ist dieser Beruf leider fast ausgestorben.
Eine komplette Stiefelmacherwerkstätte mit interessanten Werkzeugen und Maschinen, aber auch ein Marktstand, eine Markttruhe, Zunfttruhen usw. sind unter der fachkundigen Führung des Schuhmachermeisters Julius Koch zu besichtigen. Tel. Terminvereinbarung unter 03363 79515.
Das Gesellschaftsexperiment der Kommune Friedrichshof von 1972–90 wurde maßgeblich vom Künstler Otto Muehl geprägt. In dieser Zeit wurde auch die Sammlung mit Werken des Wiener Aktionismus aufgebaut, welche neben malerischen Arbeiten von Muehl aus den 80er Jahren sowie einer aktuellen Wechselausstellung der Öffentlichkeit im
Museum Friedrichshof präsentiert wird.
Der Kulturverein PAN (Parndorfer Heide) organisiert ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm in der factory², einem Clubraum, der auch für private Veranstaltungen zur Verfügung steht. Zudem ist der Friedrichshof ein guter Ort für kreatives Arbeiten, wie die Ateliers bereits ansässiger Künstler/innen zeigen.
Die mittelalterliche
Ritterburg Lockenhaus und der grenzüberschreitende Naturpark Geschriebenstein bieten eine unvergessliche Kulisse für einen Aufenthalt und laden zum Träumen ein. Die Ritterburg Lockenhaus wartet mit folgenden Angeboten auf:
• Übernachtungsmöglichkeiten (160 Betten) in stilvollen Burgzimmern und Appartements
• Burgbesichtigungen anhand eines Wegweisers auf eigene Faust
• Burgführung für Gruppen ab 10 Personen
• Kulinarische Köstlichkeiten in der Taverne
• Raubrittermahl, Landknechtsmahl, Burgherrenmahl in den mittelalterlichen Räumen der Hochburg
• Erlebnisburgführung mit den “Rittern zu Lockenhaus - Prima Nocte” für Gruppen ab 20 Personen auf Bestellung
• Dauerausstellungen: “Der Templerorden”, “Gustinus Ambrosi”, “Nadasdy Husaren”, “Prof. Paul Anton Keller-Museum”, “Schlösser und Beschläge”
• Saisonausstellungen renommierter Künstler
• Musikantenwoche
• Kammermusikfest Lockenhaus unter der Führung des berühmten russischen Geigers Gidon Kremer
• Traditionelles Bogenschiessen
• Packages für romantische Tage auf der Ritterburg
19. Juli 2008 am Festivalgelände Wiesen
in Kooperation mit FLORIDITA Cuban Dance Bar Vienna
Die verrückte Erdbeere (die deutsche Übersetzung von Fresa Loca) dreht sich schon zum zweiten Mal in Wiesen. Alle Salsabegeisterten werden heuer dazu aufgerufen, Europas größte Rueda de Casino (kubanischer Salsa-Stil in Kreisformation) zu bilden. Das Festival-Ambiente in Wiesen bietet im Grünen unter freiem Himmel verbunden mit dem überdachten Festzelt den idealen Rahmen dafür.
Karibisches Flair, mitreißende Salsarhythmen, spannende Figurenkreationen von Profitänzern und internationale Live-Bands versprechen dem Besucher einen stimmungsvollen Dance-Festivaltag.
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In welchen Gebieten Ostösterreichs noch Schnäppchen in Sachen Eigentumswohnung, Haus im Eigentum oder Privatgrundstück möglich sind, und wo der Kaufwillige richtig tief in die Tasche greifen muss, hat die österreichische Immobilienplattform Immobilien.net in einer aktuellen Analyse für Ostösterreich untersucht.
Eigentumswohnungen in NÖ: Korneuburg am teuersten
In Niederösterreich sind die Preise für Eigentumswohnungen im ersten Halbjahr 2008 um zwei Prozent gefallen und liegen derzeit im Schnitt bei 1.426 Euro/m². Die einzelnen Bezirke weisen jedoch große Unterschiede auf. Die mit Abstand teuersten Gegenden waren in den ersten beiden Quartalen 2008 Korneuburg mit 1.786 Euro/m², Mödling mit 1.765 Euro/m² und Wien-Umgebung mit 1.745 Euro/m². Die Bezirke im Speckgürtel von Wien liegen traditionell aufgrund der guten Verkehrsanbindung und damit verbundenen hohen Nachfrage im oberen Preissegment.
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Kelten errichteten hier im 2. Jh. v. Chr. eine der größten stadtartigen Ansiedlungen des Ostalpenraums - ein 15 ha großes Oppidum. Funde beweisen eine Besiedelung schon vor 5.000 Jahren! Rekonstruierte keltische Gebäude lassen viel über die Bewohner und ihre Wirtschaftsweise, ihren sozialen Status und Broterwerb erahnen und geben Einblick in Lebensumstände und Kulturniveau der Kelten.
Das
Keltenmuseum ist von April bis Oktober immer Samstag und Sonntag von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.
Es besteht jedoch das ganze Jahr über die Möglichkeit, die Keltensiedlung zu besuchen. Der Turmeintritt ist jederzeit - durch ein Drehkreuz - möglich; bitte eine 1 Euro Münze mitnehmen. Kein Wechselautomat vorhanden!
Außerdem gibt es die Möglichkeit, ab einer Gruppengröße von ca. 20 Personen eine Führung durch das Gelände, inklusive Besteigung des Museumsturmes, Eintritt in das Keltengehöft und Begrüßungsstamperl zu buchen.
“Hoadboden” nannte man früher den Teil des Seewinkels, in dem Mönchhof liegt - Heideboden. All die Bauern, Handwerker und Kleinhäusler, die hier lebten, trotzten diesem Heideboden ihre Existenz ab. Da war nichts mit “Mutter Erde”; der Heideboden war eher ein strenger Vater. Von ihm hing es ab, wann und was die Menschen zu essen hatten und wann sie hungern mußten. Er bestimmte, wann sie arbeiteten und wann sie sich ausruhen konnten. Das änderte sich maßgeblich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das Burgenland und also auch die östlich des Neusiedlersees gelegene Region wurden “modernisiert”. Zunehmend machten sich Asphalt und Beton auf dem Heideboden breit. Auch die alte bäuerliche Welt veränderte sich; sie wurde “bodenunabhängiger”. Und zum Teil verschwand sie ganz einfach. “Eine Sache, die nirgends zum Aufhalten war”, sagen die Leute.
Hier im
Dorfmuseum Mönchhof ist diese einstige Welt zu erahnen. Man findet die alten Häuser, die Werkstätten, die Einrichtungsgegenstände und die Gerätschaften. Man kann nachvollziehen, wie die Menschen gearbeitet, gewohnt und gefeiert haben. Und man spürt etwas von ihren Freuden, ihren Nöten, ihrer Geborgenheit, aber auch von den einengenden Zwängen, denen sie ausgesetzt waren.