Ein Tabuthema steht im Mittelpunkt der neuen Ausstellung im
Kindermuseum ZOOM. “Erzähl mir was vom Tod” ermöglicht Kindern unkomplizierte Zugänge zu Trauer, Vergänglichkeit, Jenseits und dem, was nach dem Tod kommt.
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Eine hervorragende Sache, den Tod nicht als Tabuthema zu sehen und alles, was damit zu tun hat nicht immer von Kindern fernzuhalten finde ich. Der Tod gehört zum Leben wie Essen und Trinken, deswegen sollte man auch Kinder schon mit dem Thema Tod vertraut machen.
“Das Zeitalter Rembrandts” nennt die
Albertina ihre neue, große Ausstellung, die ab Mittwoch bis zum 21. Juni in der Basteihalle zu sehen ist. Anders als der Titel vermuten ließe, wird Rembrandt aber nicht als typischer Vertreter seiner Zeit verstanden, sondern als Ausnahme, wie Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder am Dienstag erklärte.
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Diese Ausstellung ist gewiss einen Besuch wert. Tickets kann man ab sofort bestellen.
Ein knappes Monat vor Beginn des Haydnjahres 2009 wurden jetzt konkrete Inhalte für die große Haydnausstellung präsentiert. Dem “Phänomen Haydn” wird man in Eisenstadt an vier Schauplätzen nachspüren können.
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Alle Informationen zum
Haydnjahr 2009
Ende des Ersten Weltkriegs, am 12. November 1918, wurde vor dem Parlament die Republik Deutsch-Österreich ausgerufen. An dem historischen Ort erinnert 90 Jahre später die “Republik-Ausstellung 1918-2008″ an den Tag.
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Von 12. November 2008 bis 11. April 2009 ist die Ausstellung “Republik-Ausstellung 1918-2008″ im Parlament, Dr. Karl-Renner-Ring, 1010 Wien, zu sehen.
Montag bis Freitag 9.00 bis 19.00 Uhr
Samstag 9.00 bis 17.00 Uhr
Sonn- und Feiertage geschlossen.
Genauere Informationen bezüglich Führungen und Öffnungszeiten befinden sich auf der
Homepage.
Rund 7.000 Besucher haben die Ausstellung “Angelika Kauffmann - In Liebe ans Vaterland” im
Angelika-Kauffmann-Museum in Schwarzenberg gesehen. Die Winterausstellung, die am 27. November eröffnet wird, trägt den Titel “Das Beste.”
Entstehungsgeschichte des Hochaltarbildes
Für die Winterausstellung “Das Beste. Aus der Kunstsammlung der Gemeinde Schwarzenberg.” wurden die bedeutendsten und wertvollsten Objekte der Angelika-Kauffmann-Kunstsammlung der Gemeinde Schwarzenberg ausgewählt.
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Entstehungsgeschichte des Hochaltarbildes “Mariae Krönung”, das Angelika Kauffmann 1802 den Schwarzenbergern für die Pfarrkirche geschenkt hat. Zu sehen sind unter anderem auch Porzellantassen und Prozellanteller, die in der Epoche des Klassizismus mit Motiven nach Angelika Kauffmann bemalt wurden.
Die Ausstellung ist bis zum 11. Jänner 2009 geöffnet.
Sommerausstellung als Triologie
Die nächste Sommerausstellung wird am 11. Juni 2009 eröffnet. Sie als Triologie angelegt und trägt den Titel “Angelika Kauffmann: Der Traum vom Glück”. Ausstellungsschwerpunkt sind Heldinnen, im Jahr 2010 Wahlverwandte und 2011 Liebende.
Quelle
Man kann es als regelrechten Schatzfund bezeichnen. 60.000 Glasdiapositive aus dem frühen 20. Jahrhundert lagerten über Jahrzehnte weitestgehend unbeachtet in einem Magazin des Österreichischen Volkshochschularchives. Die Bilder geben den wohl komplettesten Überblick über jenes alte Wien, das uns heute noch so sehr fasziniert. Und das alles in Farbe. Die von Künstlern in minutiöser Arbeit handkolorierten Fotos zeigen den authentischen Alltag in der Metropole Wien um 1900. So wird die Zeit der Jahrhundertwende wieder lebendig mit ihren Blumenfrauen, Dienstmännern, Kutschern oder Werkelmännern. Die Vorstädte und das Erholungsgebiet der Praterauen faszinieren ebenso wie die Eleganz der Wiener Innenstadt. Geschäftsportale und Litfasssäulen, Straßenbeleuchtung, Fuhrwerke und Automobile zeigen die Vielfalt und die modernen Errungenschaften des Wiener Straßenbildes der Hauptstadt der k.u.k Monarchie.
Durch das umfassende Projekt von Christian Brandstätter wurde mit großem Aufwand der beeindruckende Bilderschatz gesichtet. Die originalen Glasdiapositive wurden in eigenen Schatullen aufbewahrt, die Farben sind frisch wie zu ihrer Entstehungszeit. Das Wien-Buch macht den Auftakt zu einer Publikationsreihe, Bücher zu weiteren österreichischen Regionen sollen folgen.
Das Leopold Museum zeigt von 21. Oktober bis 2. November 2008 in Kooperation mit dem Christian Brandstätter Verlag eine Auswahl von mehr als 40 Fotografien im Atrium des Museums.
WIEN. Die Welt von gestern in Farbe
Ausstellung im
Leopold Museum
Mi 22. Oktober bis So 2. November
Täglich 10-18 Uhr
Donnerstag bis 21 Uhr
Jahresschau der weltbesten Pressebilder gastiert für vier Wochen im WestLicht. Schauplatz für Fotografie
WestLicht. Schauplatz für Fotografie zeigt von 29. August bis 28. September 2008 die Ausstellung World Press Photo 08. Zu sehen sind die rund 200 besten Pressebilder des Jahres 2007, die im Rahmen des weltweit größten und renommiertesten Wettbewerbs für Bildjournalismus ausgezeichnet wurden.
Die als Wanderausstellung angelegte Schau macht dieses Jahr Station an über 100 Orten weltweit und erreicht rund zwei Millionen Besucher. Sie ist nicht nur eine beeindruckende Leistungsschau des internationalen Fotojournalismus, sondern auch ein einzigartiger Rückblick auf Weltereignisse und Zeitgeschehen des letzten Jahres.
Weitere Informationen
Die
Hermesvilla samt 36 Hektar Land diente Kaiserin Elisabeth von Österreich (”Sisi”) als Freizeitdomizil. Dort absolvierte sie Gymnastikstunden, nahm ein Bad im nahegelegenen Teich und machte Ausritte in die herrliche Umgebung des Wienerwaldes. Kaiser Franz Joseph I. war darauf bedacht, seiner Frau jeglichen Luxus zu schaffen. So erhielt die Zufahrt zur Hermesvilla als eine der ersten Straßen im Land eine elektrische Beleuchtung und einen Telefonanschluss. Trotzdem wollte sich Sissy nicht so recht mit der Liegenschaft anfreunden und nahm die Annehmlichkeiten nur sehr zögerlich wahr.
Das Gebäude wurde nach dem Zweiten Weltkrieg und der “Nutzung” durch russische Besatzungssoldaten dem Verfall preisgegeben. Fast schon eine Ruine, hauchte ein Filmprojekt von Walt Disney den Gemäuern neues Leben ein. Das Interesse an der Hermesvilla stieg, und Dank einer Privatinitiative namhafter Persönlichkeiten gelang eine weitgehende Restaurierung und nachhaltige Nutzung als Ausstellungsstätte.
Mitten im Wienerwald, im so genannten Allerheiligental, liegt das 1314 von Friedrich dem Schönen gestiftete
Kartäuserkloster Mauerbach. Nach schweren Zerstörungen durch die erste Türkenbelagerung und das Neulengbacher Erdbeben 1590 kam es unter Prior Georg Fasel ab 1616 zur Wiedererrichtung der weitläufigen, in ihrer Bausubstanz heute noch bestehenden Klosteranlage. Besonders bemerkenswert ist die im späten 17. Jahrhundert mit Stuck und Grisaillemalerei ausgestattete Klosterkirche mit dem Kreuzganglettner, der reich geschmückte Kaisertrakt und der barocke Kaisergarten mit seinen historischen Rosensorten. Der nahezu 500 m lange Große Kreuzgang verbindet die einzelnen Zellen der Mönche, die hier in Einsamkeit und Schweigen ihr Leben dem Gebet gewidmet haben. Im Zuge der Klosteraufhebung durch Joseph II. 1782 profaniert, diente das Gebäude lange Zeit als Armen- und Siechenhaus und nach 1945 als Obdachlosenheim. Seit 1984 wird die Kartause unter Anleitung des Bundesdenkmalamtes restauriert und zur didaktischen Aufbereitung der vielfältigen Probleme der Baudenkmalpflege genutzt.
Einsamkeit und Schweigen - der Bautypus Kartause spiegelt die Ideale des Kartäuserordens architektonisch wider. Die Sonderausstellung 2008 über den Gemäldezyklus europäischer Kartausen aus der Sammlung des Augustiner Chorherrenstiftes Klosterneuburg gewährt Einblick in das streng kontemplative Ordensleben der Kartäuser, ihre Wissenschaftspflege, Medizin und Gartenkultur. Bei einem Rundgang durch die weitläufigen Gänge, Gärten und einzelnen Zellen der Kartause Mauerbach wird die Stille der Architektur selbst erfahrbar. Schaurestaurierungen und die Präsentation archäologischer Grabungsfunde wie die Kohlezeichnung eines Türkenkopfes wohl um 1683 an einer neu entdeckten Wendeltreppe vermitteln die vielfältigen Aufgabenbereiche der Denkmalpflege.