Archive for the '2.01. Gesellschaft' Category

Okt
16

Wien - In gut zwei Monaten treten in Österreich strengere Nichtraucherschutzbestimmungen in Lokalen in Kraft. Gequalmt werden darf ab 1. Jänner 2009 laut dem neuen Tabakgesetz nur mehr in bestimmten Ausnahmefällen - in Betrieben mit bis zu 50 Quadratmetern Fläche oder 80 Quadratmeter großen Gaststätten mit einem Extra-Raum. Bei einer Größe dazwischen wird im Einzelfall entschieden, ob eine räumliche Trennung möglich ist. Manche Wirte haben ihre Lokale bereits umgerüstet, die Stimmung unter den Gastronomen ist ambivalent und auch von Existenzängsten bestimmt.
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Da ich eigentlich nur reine Speiselokale besuche, wo es mir nichts ausmacht, wenn ich zum Essen nicht rauchen darf, stören mich die Gesetze nicht weiter. Ich verzehre allerdings auch weniger und bleibe nach dem Essen nicht wie früher noch länger im Lokal, um etwas zu trinken.
In Deutschland, speziell in Bayern sind die Gesetze sehr viel härter und ich habe damals meine Gewohnheiten eben umgestellt. Gemütlich zusammensitzen kann man auch daheim oder in einem Raucherclub, von denen es in Deutschland mittlerweile viele gibt.
Ein Cafehaus würde ich nicht besuchen, wenn ich dort nicht rauchen kann, zum Kaffee gehört für mich eine Zigarette :grinno:

Okt
09

Österreichs Wirtschaft wird im letzten Quartal dieses Jahres nicht mehr wachsen. Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) erwartet für das dritte Quartal 2008 nur noch ein Wachstum des BIP von 0,2 Prozent (im Vergleich zum Vorquartal), im vierten Quartal wird das Wachstum voraussichtlich ganz zum Stillstand kommen, wie aus dem OeNB-Konjunkturindikator vom Oktober 2008 hervorgeht.
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Eine Meldung, die bei der momentanen Weltwirtschaftslage wohl nicht wirklich verwunderlich ist.

Okt
08

Wien - Bundespräsident Heinz Fischer hat am Mittwoch im Rahmen eines gut einstündigen Gesprächs in der Hofburg SPÖ-Chef Werner Faymann den Auftrag zur Regierungsbildung erteilt. Im Anschluss erklärte das Staatsoberhaupt vor Journalisten, sein Wunsch sei, “eine entscheidungsstarke Regierung zu bilden, auf die man sich verlassen kann”. Auf eine bestimmte Koalition schwor sich Fischer nicht ein, deutete aber eine Sympathie für eine neuerliche Zusammenarbeit von SPÖ und ÖVP an.
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Ein Wunsch, den wohl nicht der Bundespräsident allein hat. Ob er in Erfüllung gehen wird?
Man kann es nur hoffen…

Okt
07

Neun Tage nach der Wahl sind also alle Brief- und Wahlkartenstimmen ausgezählt, und das hat eine weitere Mandatsverschiebung zur Folge - diesmal zu Lasten der SPÖ, die eines ihrer zuletzt 58 Mandate an die Grünen verliert.

Zwei Mandatsverschiebungen
Insgesamt haben die Brief- und Wahlkarten zwar nichts an der Reihenfolge geändert, zwei Mandatsverschiebungen haben sich dadurch aber doch ergeben. Denn schon vorige Woche bei der Zwischenauszählung wanderte ja ein Mandat von der FPÖ zur ÖVP.

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Sep
28

In Österreich hat der Urnengang für die vorgezogenen Parlamentswahlen begonnen. Meinungsforscher erwarten ein Kopf-an-Kopf-Rennen der bisherigen Koalitionspartner SPÖ und ÖVP, die jedoch mit starken Verlusten rechnen müssen. Davon könnten die Rechtsparteien profitieren.
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Nach der Wahl ist vor der Wahl…
Ich bin wirklich auf den Wahlausgang gespannt

Sep
27

WIEN. Die heuer erstmals praktizierte Briefwahl wurde schon recht fleißig genützt: Zwischen drei und vier Prozent der Stimmen wurden bereits auf diesem neuen Weg abgegeben.
In Wien waren Freitag Nachmittag schon rund 48.500 Wahlkarten-Stimmen eingelangt. Damit hatten sich schon mehr als vier Prozent der rund 1,16 Mio. Wahlberechtigten der Briefwahl bedient. Ausgestellt wurden fast 146.000 Wahlkarten, um ein Drittel mehr als 2006.

Auch in Graz hatten Freitag Nachmittag schon mehr als vier Prozent der Wähler - etwa 8.000 von rund 190.000 Wahlberechtigten - ihre Stimme per Briefwahl abgegeben. Insgesamt wurden dort 22.438 Wahlkarten ausgestellt. 11,8 Prozent der Grazer beabsichtigten also, entweder per Briefwahl oder in fremden Wahlkreisen zu wählen. Auch das war über ein Drittel mehr als 2006.
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Sep
26

Erfahrung, Alter und Geschlecht beeinflussen Risikoeinschätzung.

Bei Gelb in die Kreuzung. Mit dem Handy am Ohr. Ein paar km/h zuviel und zu dicht am Vordermann. Riskante Überholmanöver. Werden solche Delikte von allen Autofahrern als gleich gefährlich eingestuft und dennoch begangen? Eine repräsentative Umfrage des ÖAMTC unter 2000 Fahrzeuglenkern gibt jetzt Aufschluss darüber, wie Österreichs Autofahrer Risiken im Straßenverkehr einschätzen und wie riskant sie sich selbst verhalten. Die Risikoeinschätzung wird grundsätzlich stark von der subjektiven Wahrnehmung und der Erfahrung beeinflusst. Alter und Geschlecht spielen dabei ebenso eine Rolle wie Fahrroutine. “Um ein präzises Bild von Österreichs Autofahrern zu bekommen, haben wir sie bei der Auswertung in zwei Gruppen eingeteilt: Es wurde nicht nur die Gesamtheit der Autofahrer untersucht, sondern auch die Führerscheinneulinge, die seit maximal drei Jahren den Führerschein besitzen, extra unter die Lupe genommen”, erklärt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Dora Donosa.

Top-Risikosituationen - nicht angepasste Geschwindigkeit an erster Stelle
Auf die offene Frage, welche die Top-Risikosituationen im Straßenverkehr sind, antworten beide Gruppen “nicht angepasste Geschwindigkeit”, (46 Prozent der Autofahrer, 42 Prozent der Führerscheinneulinge). Danach weichen die Einschätzungen voneinander ab: Die Gesamtheit der Autofahrer nennt an zweiter Stelle gefährliche Überholmanöver (30 Prozent), weiters Telefonieren ohne Freisprechanlage und SMS versenden bzw. zu geringer Abstand (jeweils 25 Prozent), gefolgt von Alkohol und Drogen mit 24 Prozent. Bei den Anfängern rangieren Alkohol und Drogen (34 Prozent) an zweiter Stelle. “Hier spiegelt sich das größere Problem von Alkohol am Steuer bei jugendlichen Verkehrsteilnehmern sowie die strengeren Bestimmungen für Probeführerscheinbesitzer (0,1 Promillegrenze) wider”, sagt die ÖAMTC-Verkehrspsychologin. Weiters gereiht sind gefährliche Überholmanöver (23 Prozent), schlechtes Wetter (16 Prozent), Telefonieren und SMSen (15 Prozent) und zu geringer Abstand (13 Prozent). “Generell nennen Fahranfänger weniger Risikosituationen im Straßenverkehr, was sich auf ihre fehlende Erfahrung zurückführen lässt”, sagt die ÖAMTC-Expertin.

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Sep
16

Wien - Teilzeitarbeit steigt in Österreich kontinuierlich an: Fast jede/r Vierte der insgesamt 4,016.000 Erwerbstätigen in Österreich hat im ersten Quartal 2008 Teilzeit gearbeitet. Damit erhöhte sich die Teilzeitquote auf 23,3 Prozent nach 19,7 Prozent im Jahr 2004. 80 Prozent der Teilzeitbeschäftigten verfügen zusätzlich zum Ersteinkommen auch noch über ein Partnereinkommen.
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Selbstverständlich gibt es Gründe, Teilzeitarbeit zu bevorzugen. Seinen Lebensunterhalt kann man aber doch wohl nur bestreiten, wenn das nicht das einzige Einkommen ist. Staatliche Zuschüsse rechne ich dort nicht hinein.

Sep
15

Ein eindringlicher Appell kommt vom Roten Kreuz. Es werden dringend Blutspender gesucht - und zwar solche aller Blutgruppen. Die vorhandenen Reserven reichen nur noch für zwei Tage.

Lager nur zu einem Drittel gefüllt
Normalerweise hat die Blutspendezentrale des Roten Kreuzes 4.500 Blutkonserven auf Lager - das reicht für eine Woche - derzeit sind es nur 1.500. Das hat vor allem zwei Gründe: die EURO - also die Fußballeuropameisterschaft, die viele potentielle Spender abgehalten hat, weil sie mit Fußballschauen beschäftigt waren.

Der zweite Grund ist der Sommer. Die Menschen waren auf Urlaub und hätten noch nicht in ihren “Rythmus” zurückgefunden, heißt es aus dem Roten Kreuz.

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Sep
14

SPÖ und ÖVP liefern sich weiterhin ein äußerst knappes Rennen um Platz eins - und verlieren dabei beide zugleich an Beliebtheit: Laut einer OGM-Umfrage für das Nachrichtenmagazin “profil” liegt die SPÖ nach jüngst 30 nun bei 28 Prozent, die ÖVP rutscht ebenfalls ab, von 27 auf 26 Prozent. Weitere Umfragen von den Instituten “market” und Gallup zeigen ein ähnliches Bild. Im Vergleich zur letzten Woche haben vor allem BZÖ und LIF aufgeholt. Interessant auch die Kanzlerfrage: Zwar würde SPÖ-Kandidat Faymann bei einer Direktwahl des Bundeskanzlers weiterhin die Mehrheit der Stimmen auf sich vereinen. Doch weder er, noch Wilhelm Molterer, noch HC Strache erreichen gesamtgesehen überragende Werte.
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Sollte man auf Umfragen wirklich viel geben? Ich nehme sie nicht wirklich ernst und warte ab, was die Ergebnisse sagen.