Archive for the '2.02. Handel/Dienstleistung' Category

Apr
08

Im Internet tummeln sich immer mehr schwarze Schafe, die auf Kosten der Konsumenten verdienen wollen - und immer mehr Österreicher tappen tatsächlich in eine der zahlreichen Fallen, die es beim Online-Shopping gibt. Das zeigt der aktuelle Jahresbericht des Internet Ombudsmann für 2008 deutlich auf.

Ganze 7.353 Beschwerdefälle wurden 2008 beim Internet Ombudsmann (Ombudsmann.at) mit der Bitte um Unterstützung und außergerichtliche Streitschlichtung gemeldet. Das gelingt den Experten des Internet Ombudsmann auch in den meisten Fällen. Insgesamt löste das Ombudsmann-Team im Jahr 2008 so Streitfälle im Wert von 887.000 Euro.

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Jan
02

Nach der “korallenroten” Vignette 2008 ist die neue Vignette 2009 “lindgrün”. Wie schon in den vergangenen Jahren sind Signalwirkung und Unverwechselbarkeit ausschlaggebend für die Auswahl der Vignettenfarbe. Die neue Vignette ist seit 1. Dezember 2008 an fast 7.000 Verkaufsstellen im In- und Ausland erhältlich. Wie auch im letzten Jahr gibt es eine Jahres-, 2-Monats- und 10-Tages-Vignette.

Die Preise für die Benützung der Autobahnen und Schnellstraßen für alle Fahrzeuge bis einschließlich 3,5 t hzGG wurden gegenüber dem Vorjahr nicht angehoben. Die Anpassung an den Harmonisierten Verbraucherpreisindex, die sog. Valorisierung, wurde für die Vignette 2009 per Gesetz ausgesetzt. Die Einnahmen werden von der ASFINAG ausschließlich in Planung, Bau, Betrieb und Erhaltung des österreichischen Autobahnen- und Schnellstraßennetzes investiert.

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Dez
16

Schaum- und Perlweine im Test: Am besten sind die billigsten

Testsieger: Sekt von Hofer
Zu den besten Schaumweinen zählen viele preiswerte: Mailberger Gutssekt brut von Hofer erzielte die höchste Punkteanzahl und ist mit 3,49 Euro einer der günstigsten Weine im Test. Der Zweitgereihte, der Champagner von Moet & Chandon, kostet mehr als neun Mal so viel. Meinklang Sekt Burgundercuvee brut aus biologischem Anbau (14,30 Euro) schmeckte den Laien ebenso gut wie der Testsieger von Hofer. Da er aber die Profis weniger überzeugte, erzielte er insgesamt “nur” Rang drei. Auf Rang vier finden sich ex aequo gleich drei Produkte: Söhnlein Brillant Jahrgangssekt trocken um 3,49 Euro, Goldeck Österreichischer Sekt trocken um 5,59 Euro und Piper-Heidsieck Champagne brut um 26,49 Euro.
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Nov
03

Rechtzeitig vor dem Winterbeginn hat der ÖAMTC Schneeketten und Textiltraktionshilfen, das sind textile Anfahrhilfen, auf ihre Wintertauglichkeit getestet. “Die Schneeketten erreichten alle die Note ‘gut’, zum ’sehr gut’ reichte es für keine”, zieht ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl Bilanz. “Wesentlich schlechter schnitten Textiltraktionshilfen ab. Sie werden Schneeketten nicht so bald ersetzen können. Nach bereits 16 Kilometern auf Beton besteht auch die beste textile Anfahrhilfe nur noch aus Fetzen.” Außerdem gelten, wenn die situative Winterausrüstungspflicht in Kraft ist, Textiltraktionshilfen vor dem Gesetz nicht als ausreichend.

Die beste textile Anfahrhilfe, nämlich die Michelin Easy Grip, erreichte gerade einmal drei Sterne, also ein “befriedigend”. Einziger Pluspunkt - wenn auch sonst nicht tauglich als Schneekettenersatz: Auf Schnee bietet die textile Anfahrhilfe von Michelin den besten Halt. Keine Schneekette erreichte eine annähernd so hohe Punktezahl. Allerdings rutscht man mit dieser Anfahrhilfe dafür beim Bremsen auf Eis geradeaus weiter. “Wenn der Hersteller diese textile Technik noch mit Stahl verknüpft und an der Verschleißbeständigkeit arbeitet, hat die Schneekette einen echten Konkurrenten”, sagt der ÖAMTC-Techniker. Denn mit Stahlnoppen ist auch der Grip auf Eis gesichert. Außerdem verursachen Textiltraktionshilfen so gut wie keinen zusätzlichen Lärm und auch die Reifenbelastung ist sehr gering - im Gegensatz zu Schneeketten.

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Okt
29

Die AKNÖ-Konsumentenberatung hat die Brennstoffpreise bei 60 Händlern in Niederösterreich erhoben. Der stichprobenartige Preisvergleich bezieht sich auf Holz, Pellets, Flüssiggas sowie Öl, Kohle und Koks. Fazit: Der Stückholzpreis bleibt stabil, der Pelletspreis ist leicht zurückgegangen, Kohle ist teurer geworden. “Es lohnt sich aber, Preise zu vergleichen”, sagt AKNÖ-Energieexperte Ing. Helmut Schafrath.

Der Holzpreis ist bereits über mehrere Jahre stabil. Pellets und Holzbriketts sind billiger geworden. Hüttenkoks, Steinkohle, Heizöl, Erdgas und Strom sind teurer geworden. Ein Preisvergleich zahlt sich in jedem Fall aus. So kosten Pellets in 15 kg Säcken mit Transport zwischen 2,84 und 4,98 Euro, offen ab 5 Tonnen mit Transport zahlt man pro Tonne zwischen 165 und 299 Euro. Buche im Stückholz kostet per Raummeter zwischen 60 und 90, 20 Euro. Erdgas für 1.600 m³ (entspricht 15.360 kWh) kostet zwischen 868,25 und 1.109,69 Euro. Das ist gegenüber 2007 eine Teuerung um 11,55 Prozent.

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Okt
28

Die Kindersitzmodelle, die es im Mai 2008 aus zeitlichen Gründen nicht mehr zum alljährlichen ÖAMTC-Kindersitztest geschafft haben, wurden jetzt vom Club “nachgeprüft”. Getestet wurde wie immer nach den Kriterien Sicherheit, Bedienerfreundlichkeit, Komfort und Gebrauchseigenschaften - mit folgendem Gesamtergebnis: Sieben der in Österreich erhältlichen Kindersitzmodelle haben mit “sehr empfehlenswert” abgeschnitten, ein “hervorragend” wurde nicht vergeben. Einmal musste sogar ein “nicht empfehlenswert” ausgesprochen werden.

Die besten Werte bei der Sicherheit erzielte der “Römer Baby Safe Sleeper”. An absolut letzter Stelle rangiert der “Brevi Touring Sport” mit der Bewertung “nicht empfehlenswert”. Grund für das katastrophale Abschneiden ist der fehlende Seitenaufprall-Schutz. “Für größere Kinder muss bei diesem Modell die Rückenlehne demontiert werden. Damit bietet der Sitz keinerlei Schutz bei einer seitlichen Kollision”, erklärt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl.

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Okt
20

Laut heimischen Medienberichten liegen angesichts der laufenden Finanzkrise bei den ÖBB zunehmend die Nerven blank. Betroffen seien hochriskante Geschäfte mit Derivaten in Höhe von mehr als 600 Millionen Euro, bei denen selbst ein Totalausfall nicht mehr ausgeschlossen wird.

Konkret sollen sich unter den insgesamt 200 Titeln auch die vom Kollaps bedrohten und mittlerweile verstaatlichten drei größten isländischen Banken im ÖBB-Derivatepool befinden. Dem Deal könnte somit der “Todesstoß aus Island” drohen.
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Okt
14

Der ÖAMTC stellt die Flugrettung ein: Aufgrund gestiegener Kosten und Differenzen über die Einsatzzuteilung wird der Club seine Verträge mit der Republik kündigen, teilten Präsident Werner Kraus und Generalsekretär Hans Peter Halouska am Dienstag in Wien mit. Betroffen sind alle neun Standorte, die der ÖAMTC vom Innenministerium übernommen hat.
Kraus: “Jeder dritte Einsatz der ÖAMTC-Notarzthubschrauber wird nicht bezahlt. Dazu kommt, dass der Großteil der restlichen Einsätze mit Tarifpauschalen abgegolten werden, die längst nicht mehr dem tatsächlichen Kostenaufwand entsprechen. Zusätzlich sieht sich der ÖAMTC mit stetig ansteigenden Kosten konfrontiert.”
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So hart es klingt, aber ich kann die Entscheidung des ÖAMTC sehr gut nachvollziehen. Es handelt sich sachlich gesehen um eine Dienstleistung und diese muss eben kostendeckend bezahlt werden.
Nachtrag, grad gefunden:
Flugrettung im Burgenland bleibt

Okt
13

Was wäre Österreich ohne seine Stifte und Klöster? Nicht umsonst wird Österreich deshalb auch als “Klösterreich” tituliert. Sechs der spirituellen und kulturellen Zentren bilden seit April 2006 die 10-Euro-Silberserie “Stifte und Klöster in Österreich”. Nun erscheint die letzte der sechs Münzausgaben. Sie ist der steirischen Benediktinerabtei Seckau gewidmet. Die neue 10 Euro-Münze ist aus 16 Gramm Silber und ab 8. Oktober in der Umlaufqualität zum Nennwert sowie in den besonderen Prägequalitäten “Handgehoben” und “Polierte Platte” erhältlich.

Die 10-Euro-Münze “Abtei Seckau”.
Auf dem neuen 10-Euro-Stück ist eine Luftaufnahme der Benediktinerabtei zu sehen. Im Zentrum des Münzbildes befindet sich die spätromanische Basilika mit den neoromanischen Türmen. Links vom Hauptschiff ist der Renaissance-Kreuzgang zu erkennen. Die andere Münzseite zeigt die Innenansicht der Basilika. Die seitlichen Wände werden von Säulen mit Würfelkapitellen getragen. Die Decke ziert ein kunstvolles Netzrippengewölbe. Schwebend über dem Hochaltar ist ein Meisterwerk romanischer Kunst - die von zwei mächtigen Eichenbalken getragene in Holz geschnitzte Kreuzigungsgruppe - dargestellt.

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Okt
10

Greenpeace und Bio Austria starteten eine EU-weite Anti-Gentechnik-Kampagne. In einem Feld bei Breitenbrunn säten sie ein Zeichen. “NO GMO” steht dort nun zu lesen. Solche Aktionen sollen europaweit durchgeführt werden.
Gentechnikfreies Europa gefordert
Anlass für die Kampagne sind die von der EU geplanten neue Regelungen für den Schutz von gentechnikfreiem Saatgut.
Greenpeace und Bio Austria, der Verband heimischer Biobauern, fordern ein generell gentechnikfreies Europa und haben nun das Zeichen in das Feld gesetzt.
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Diese Forderung unterstütze ich zu 100%, Gentechnik ist überflüssig und gerät leider sehr schnell außer Kontrolle, weil die Forschungswut der Wissenschaftler leider nicht zu bremsen ist.