Eine wahre Rarität ist das im Gemeindeamt untergebrachte
Stiefelmachermuseum - oder wie es richtigerweise ungarisch genannt werden müsste: “Csizmenmachermuseum”. Es ist das einzige Museum dieser Art in Österreich und weist darauf hin, dass die Zunft der Stiefelmacher in Rechnitz bis zum Zweiten Weltkrieg eine große Vergangenheit hatte. Heute ist dieser Beruf leider fast ausgestorben.
Eine komplette Stiefelmacherwerkstätte mit interessanten Werkzeugen und Maschinen, aber auch ein Marktstand, eine Markttruhe, Zunfttruhen usw. sind unter der fachkundigen Führung des Schuhmachermeisters Julius Koch zu besichtigen. Tel. Terminvereinbarung unter 03363 79515.
Das Gesellschaftsexperiment der Kommune Friedrichshof von 1972–90 wurde maßgeblich vom Künstler Otto Muehl geprägt. In dieser Zeit wurde auch die Sammlung mit Werken des Wiener Aktionismus aufgebaut, welche neben malerischen Arbeiten von Muehl aus den 80er Jahren sowie einer aktuellen Wechselausstellung der Öffentlichkeit im
Museum Friedrichshof präsentiert wird.
Der Kulturverein PAN (Parndorfer Heide) organisiert ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm in der factory², einem Clubraum, der auch für private Veranstaltungen zur Verfügung steht. Zudem ist der Friedrichshof ein guter Ort für kreatives Arbeiten, wie die Ateliers bereits ansässiger Künstler/innen zeigen.
In unterirdischen Stollengängen befindet sich der Bergwerksteil des Museums. Hier wird die Vergangenheit lebendig. Schon im Mittelalter wurde in Bernstein und seiner Umgebung reger Bergbau nach Kupfer und Schwefelkies betrieben. Der überdachte Freilichtbereich ist dem 1991 eingestellten Antimonerzbergbau gewidmet.
Im Felsenmuseum werden an Hand von naturgetreuen Modellen die verschiedenen Abbaumethoden von den ersten Grabungen im Stollen bis zum Tagbau in modernen Steinbruchanlagen dargestellt. Um 1 m³ Edelserpentin bergen zu können, müssen mehr als 2.000 m³ “gemeiner Serpentin” abgebaut werden. Das taube Gestein findet in der Kunststeinindustrie und im Straßenbau Verwendung.
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Die mittelalterliche
Ritterburg Lockenhaus und der grenzüberschreitende Naturpark Geschriebenstein bieten eine unvergessliche Kulisse für einen Aufenthalt und laden zum Träumen ein. Die Ritterburg Lockenhaus wartet mit folgenden Angeboten auf:
• Übernachtungsmöglichkeiten (160 Betten) in stilvollen Burgzimmern und Appartements
• Burgbesichtigungen anhand eines Wegweisers auf eigene Faust
• Burgführung für Gruppen ab 10 Personen
• Kulinarische Köstlichkeiten in der Taverne
• Raubrittermahl, Landknechtsmahl, Burgherrenmahl in den mittelalterlichen Räumen der Hochburg
• Erlebnisburgführung mit den “Rittern zu Lockenhaus - Prima Nocte” für Gruppen ab 20 Personen auf Bestellung
• Dauerausstellungen: “Der Templerorden”, “Gustinus Ambrosi”, “Nadasdy Husaren”, “Prof. Paul Anton Keller-Museum”, “Schlösser und Beschläge”
• Saisonausstellungen renommierter Künstler
• Musikantenwoche
• Kammermusikfest Lockenhaus unter der Führung des berühmten russischen Geigers Gidon Kremer
• Traditionelles Bogenschiessen
• Packages für romantische Tage auf der Ritterburg
19. Juli 2008 am Festivalgelände Wiesen
in Kooperation mit FLORIDITA Cuban Dance Bar Vienna
Die verrückte Erdbeere (die deutsche Übersetzung von Fresa Loca) dreht sich schon zum zweiten Mal in Wiesen. Alle Salsabegeisterten werden heuer dazu aufgerufen, Europas größte Rueda de Casino (kubanischer Salsa-Stil in Kreisformation) zu bilden. Das Festival-Ambiente in Wiesen bietet im Grünen unter freiem Himmel verbunden mit dem überdachten Festzelt den idealen Rahmen dafür.
Karibisches Flair, mitreißende Salsarhythmen, spannende Figurenkreationen von Profitänzern und internationale Live-Bands versprechen dem Besucher einen stimmungsvollen Dance-Festivaltag.
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Kelten errichteten hier im 2. Jh. v. Chr. eine der größten stadtartigen Ansiedlungen des Ostalpenraums - ein 15 ha großes Oppidum. Funde beweisen eine Besiedelung schon vor 5.000 Jahren! Rekonstruierte keltische Gebäude lassen viel über die Bewohner und ihre Wirtschaftsweise, ihren sozialen Status und Broterwerb erahnen und geben Einblick in Lebensumstände und Kulturniveau der Kelten.
Das
Keltenmuseum ist von April bis Oktober immer Samstag und Sonntag von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.
Es besteht jedoch das ganze Jahr über die Möglichkeit, die Keltensiedlung zu besuchen. Der Turmeintritt ist jederzeit - durch ein Drehkreuz - möglich; bitte eine 1 Euro Münze mitnehmen. Kein Wechselautomat vorhanden!
Außerdem gibt es die Möglichkeit, ab einer Gruppengröße von ca. 20 Personen eine Führung durch das Gelände, inklusive Besteigung des Museumsturmes, Eintritt in das Keltengehöft und Begrüßungsstamperl zu buchen.
Das Hagelunwetter am Donnerstagabend hat im Burgenland nach ersten Schätzungen der Hagelversicherung rund 1,5 Millionen Euro Schaden in der Landwirtschaft verursacht.
7.000 Hektar Ackerfläche zerstört
Bis zu golfballgroßer Hagel schädigte vor allem Getreide- und Maiskulturen, Raps sowie Grünland, teilte die Österreichische Hagelversicherung mit.
Quelle und weiterlesen
Auch wenn 90% der Ackerflächen versichert sind, stellt sich mir die Frage, ob dieser Schaden nicht zu einem Engpass und Preiserhöhungen bei den angebauten Pflanzen führt. Da hilft ja keine Versicherung, wenn die Rohstoffe zerstört sind.
“Hoadboden” nannte man früher den Teil des Seewinkels, in dem Mönchhof liegt - Heideboden. All die Bauern, Handwerker und Kleinhäusler, die hier lebten, trotzten diesem Heideboden ihre Existenz ab. Da war nichts mit “Mutter Erde”; der Heideboden war eher ein strenger Vater. Von ihm hing es ab, wann und was die Menschen zu essen hatten und wann sie hungern mußten. Er bestimmte, wann sie arbeiteten und wann sie sich ausruhen konnten. Das änderte sich maßgeblich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das Burgenland und also auch die östlich des Neusiedlersees gelegene Region wurden “modernisiert”. Zunehmend machten sich Asphalt und Beton auf dem Heideboden breit. Auch die alte bäuerliche Welt veränderte sich; sie wurde “bodenunabhängiger”. Und zum Teil verschwand sie ganz einfach. “Eine Sache, die nirgends zum Aufhalten war”, sagen die Leute.
Hier im
Dorfmuseum Mönchhof ist diese einstige Welt zu erahnen. Man findet die alten Häuser, die Werkstätten, die Einrichtungsgegenstände und die Gerätschaften. Man kann nachvollziehen, wie die Menschen gearbeitet, gewohnt und gefeiert haben. Und man spürt etwas von ihren Freuden, ihren Nöten, ihrer Geborgenheit, aber auch von den einengenden Zwängen, denen sie ausgesetzt waren.
Das Burgmuseum der
Burg Güssing ist eine wahre Kunstkammer: Batthyány-Ahnengalerie, Familientafel, Gläser u. Porzellangeschirr mit Schwarzlotdekor, barocker Billardtisch, Sammelstücke aus dem fernöstlichen Raum, weitere barocke u. renaissancezeitliche Objekte. Sakrale Exponate (Messgewänder, Kelch, Monstranz u. a.) zeugen von der Burg als Schatzkammer des Glaubens.
Interessante Objekte verdeutlichen von der einstigen Stellung der Burg als Schutzfestung und Gerichtsstätte für leichte Delikte. Die im 2. OG. eingerichteten Zimmer vermitteln ein Bild der einstigen Lebensweise auf der Burg und den Eindruck, als ob der Burgherr nur kurz außer Haus wäre. Im Musikzimmer u. a. die Truhenorgel aus dem 16. Jh., zwei Phonolas, ein Zimbal. Das Speisezimmer präsentiert u. a. das Herend Porzellanservice. Güssing war auch religiöser u. wissenschaftlicher Mittelpunkt im 16./17. Jh., wovon viele wertvolle Exponate zeugen. Hier arbeiteten Carolus Clusius als Botaniker und Manlius als Buchdrucker.
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Der
Steppen-Tierpark Pamhagen liegt im burgenländischen Seewinkel und ist ein weitgehend unberührtes Stück Steppe. Der Besucher kann durch 13 Hektar urwüchsige Landschaft (wild wachsender Laubwald, sonnige Lichtungen, kleine Teiche) spazieren und auf Ziegen, Schafe, Wollschweine, Störche, Steppenpferde oder Wölfe treffen. Füttern ist natürlich erlaubt, was vor allem für Großstadtkinder ein beeindruckendes Erlebnis ist.
Was vor 30 Jahren als Hobby begann ist mittlerweile ein professioneller Betrieb geworden. Ca. 50 Tierarten, die sonst nur selten zu sehen sind, leben hier friedlich miteinander. Sogar vom Aussterben bedrohte Raubtiere wie Wölfe oder Luchse sind hier - artgerecht gehalten - zu sehen.