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Viele Camper denken bereits jetzt an den ersten Kurzurlaub. Für eine sichere Fahrt mit dem “Schneckenhäuschen” sind eine gute Planung und die richtige Vorbereitung unerlässlich. “Neben Information über mögliche Routen muss man einerseits das Wohnwagengespann auf Vordermann bringen, z.B. durch Kontrolle von Reifen, Bremsen oder Beleuchtung, und andererseits sollte man die eigenen Fahrkenntnisse wieder auffrischen. Denn mit Wohnwagen oder Wohnmobil fährt es sich anders als mit dem vertrauten Pkw”, erklärt Gerhard Blümel, Leiter der ÖAMTC-Fahrerakademie. Ganz gleich ob Kurvenfahren, Bergab- und Bergauffahren oder Rangieren mit Gespann - nur mit entsprechender Übung ist man auch sicher unterwegs. “Besonders in Gefahrensituationen wie bei einer Notbremsung, oder wenn der Anhänger zu pendeln beginnt, sollte man wissen, wie man richtig reagiert”, weiß der Fahrsicherheitexperte des Clubs.

Tipps für die sichere Fahrt mit dem Campingfahrzeug
Geändertes Fahrverhalten: Ein Wohnmobil entspricht im Fahrverhalten mehr einem Klein-Lkw als einem Pkw. “Der Schwerpunkt ist höher. Daher sind nur geringe Kurvengeschwindigkeiten möglich, sonst kann das Fahrzeug kippen”, warnt Blümel. Durch den höheren Schwerpunkt bietet ein Wohnwagengespann auch bei Wind eine größere Angriffsfläche. “Das Fahrzeug kann bei einem Sturm leicht um einige Meter versetzt werden, oder es beginnt zu pendeln. Bei starkem Wind, oder wenn sich der Wohnwagen bereits aufgeschaukelt hat, muss sofort die Geschwindigkeit reduziert werden”, erklärt der ÖAMTC-Experte. Das Pendeln des Anhängers kann auch durch Spurrillen, durch die Sogwirkung beim Überholtwerden sowie durch falsche Beladung ausgelöst werden.

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