Sep
26

Wien. Es ist wie das Kartenhaus: Zuerst erwischte es die Hypothekenfinanzierer, dann die Investmentbanken und große Versicherungen, und jetzt hat die Finanzkrise in den USA die Wirtschaft weltweit in einen Abwärtsstrudel gezogen. Auch Österreichs Wirtschaft, die bis Jahresmitte recht gut lief, ist betroffen. Ein wichtiger Indikator dafür: die Insolvenzstatistik, die die Wirtschaftsentwicklung mit einer Verzögerung von sechs bis zwölf Monaten abbildet. „Ich rechne heuer mit einer Stagnation bzw. einem minimalen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen – 2009 wird die Zahl der Firmenpleiten aber erstmals seit vier Jahren wieder steigen“, sagt der Insolvenzexperte des Kreditschutzverbandes von 1870 (KSV), Hans-Georg Kantner, der „Presse“. Damit ist die seit 2005 anhaltende Entspannung auf der Pleitefront zu Ende.
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Auch wenn einem die Entwicklung Angst macht nutzt es nicht viel, wenn man in Panik verfällt. Wer zu hoch hinaus will, fällt oft tief. Trotzdem muss man immer versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Nach einem Rückschlag geht es auch irgendwann wieder aufwärts.


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