Wien. Es ist wie das Kartenhaus: Zuerst erwischte es die Hypothekenfinanzierer, dann die Investmentbanken und große Versicherungen, und jetzt hat die Finanzkrise in den USA die Wirtschaft weltweit in einen Abwärtsstrudel gezogen. Auch Österreichs Wirtschaft, die bis Jahresmitte recht gut lief, ist betroffen. Ein wichtiger Indikator dafür: die Insolvenzstatistik, die die Wirtschaftsentwicklung mit einer Verzögerung von sechs bis zwölf Monaten abbildet. „Ich rechne heuer mit einer Stagnation bzw. einem minimalen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen – 2009 wird die Zahl der Firmenpleiten aber erstmals seit vier Jahren wieder steigen“, sagt der Insolvenzexperte des Kreditschutzverbandes von 1870 (KSV), Hans-Georg Kantner, der „Presse“. Damit ist die seit 2005 anhaltende Entspannung auf der Pleitefront zu Ende.
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Auch wenn einem die Entwicklung Angst macht nutzt es nicht viel, wenn man in Panik verfällt. Wer zu hoch hinaus will, fällt oft tief. Trotzdem muss man immer versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Nach einem Rückschlag geht es auch irgendwann wieder aufwärts.
Der 1. burgenländische Jagdlehrpfad im
Naturpark Geschriebenstein wurde 1996 eröffnet und befindet sich am Rande des Rechnitzer Weingebirges. Die Anlage ist ein etwa 2 km langer Rundweg im Ungermarkter Urbarialwald, wo auf die heimischen Pflanzen, Sträucher und Bäume hingewiesen wird, die den Lebensraum des Wildes bilden. Auf zahlreichen schön gestalteten Schautafeln ist die hier lebende Tierwelt dargestellt. Anhand verschiedener Objekte wird auch die Arbeit des Weidmannes deutlich gemacht.
Öffnungszeiten:
Ganzjährig begehbar
Führungen nach telefonischer Vereinbarung
Erfahrung, Alter und Geschlecht beeinflussen Risikoeinschätzung.
Bei Gelb in die Kreuzung. Mit dem Handy am Ohr. Ein paar km/h zuviel und zu dicht am Vordermann. Riskante Überholmanöver. Werden solche Delikte von allen Autofahrern als gleich gefährlich eingestuft und dennoch begangen? Eine repräsentative Umfrage des ÖAMTC unter 2000 Fahrzeuglenkern gibt jetzt Aufschluss darüber, wie Österreichs Autofahrer Risiken im Straßenverkehr einschätzen und wie riskant sie sich selbst verhalten. Die Risikoeinschätzung wird grundsätzlich stark von der subjektiven Wahrnehmung und der Erfahrung beeinflusst. Alter und Geschlecht spielen dabei ebenso eine Rolle wie Fahrroutine. “Um ein präzises Bild von Österreichs Autofahrern zu bekommen, haben wir sie bei der Auswertung in zwei Gruppen eingeteilt: Es wurde nicht nur die Gesamtheit der Autofahrer untersucht, sondern auch die Führerscheinneulinge, die seit maximal drei Jahren den Führerschein besitzen, extra unter die Lupe genommen”, erklärt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Dora Donosa.
Top-Risikosituationen - nicht angepasste Geschwindigkeit an erster Stelle
Auf die offene Frage, welche die Top-Risikosituationen im Straßenverkehr sind, antworten beide Gruppen “nicht angepasste Geschwindigkeit”, (46 Prozent der Autofahrer, 42 Prozent der Führerscheinneulinge). Danach weichen die Einschätzungen voneinander ab: Die Gesamtheit der Autofahrer nennt an zweiter Stelle gefährliche Überholmanöver (30 Prozent), weiters Telefonieren ohne Freisprechanlage und SMS versenden bzw. zu geringer Abstand (jeweils 25 Prozent), gefolgt von Alkohol und Drogen mit 24 Prozent. Bei den Anfängern rangieren Alkohol und Drogen (34 Prozent) an zweiter Stelle. “Hier spiegelt sich das größere Problem von Alkohol am Steuer bei jugendlichen Verkehrsteilnehmern sowie die strengeren Bestimmungen für Probeführerscheinbesitzer (0,1 Promillegrenze) wider”, sagt die ÖAMTC-Verkehrspsychologin. Weiters gereiht sind gefährliche Überholmanöver (23 Prozent), schlechtes Wetter (16 Prozent), Telefonieren und SMSen (15 Prozent) und zu geringer Abstand (13 Prozent). “Generell nennen Fahranfänger weniger Risikosituationen im Straßenverkehr, was sich auf ihre fehlende Erfahrung zurückführen lässt”, sagt die ÖAMTC-Expertin.
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