AK-Konsumentenberater empfehlen, genau nachzufragen
Ein Liter Heizöl kostet derzeit im Vergleich zum Juni um 10 bis 12 Cent weniger. Konsumenten, die jetzt bestellen, fragen sich: Gilt der Preis vom Tag der Bestellung oder müssen sie am Lieferungstag mehr zahlen, wenn die Preise in der Zwischenzeit gestiegen sind. AKNÖ-Konsumentenberater Mag. (FH) Manfred Neubauer rät zur Nachfrage beim Händler.
Ein durchschnittlicher Vierpersonen-Haushalt verbraucht 3.500 Liter Heizöl pro Jahr. Bei den heutigen Preisen macht das etwa 3.180 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Zustellpauschale aus. Wer jetzt bestellt, den kostet der Liter Heizöl etwa 90 Cent. Aber was, wenn zwischen Bestelldatum und Lieferung zwei Wochen oder mehr vergehen und der Preis dazwischen steigt? Würde der Literpreis zum Beispiel auf 1 Euro steigen, kosten 3.500 Liter Öl schon um 350 Euro mehr. “In der Praxis erfolgen Heizölbestellungen mündlich. Dabei gilt der Preis zum Zeitpunkt der Bestellung. Denn bei einer mündlichen Vereinbarung werden die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die meist darin enthaltene Preisgleitklausel nicht Vertragsinhalt”, erklärt AKNÖ-Konsumentenberater Neubauer.
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Die größte Beere der Welt
Lange Zeit war der Kürbis in schlechter Erinnerung als billiger Fleischersatz in Notzeiten oder süss-sauer eingelegt als Vorrat für den Winter. Kaum zu glauben, doch der Kürbis hat eine über 10.000 Jahre alte Geschichte und kommt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Seit Halloween als Event auch in Europa immer beliebter wird, erleben Kürbisse ein Comeback und so hat der Kürbis inzwischen sogar den Weg in die Gourmetküche gefunden.
Ausflug in die Vergangenheit
Bei den amerikanischen Ureinwohnern galt der Kürbis nicht nur als Nahrungsquelle. Seine Schale diente auch als Trink-, Schöpf- oder Aufbewahrungsgefässe. Erst mit den spanischen Eroberern kam dann der saftige, wohlschmeckende Speisekürbis in unsere Region. Durch den amerikanischen Brauch, am letzten Tag im Oktober Halloween zu feiern, erobert sich die grösste Beere der Welt - der Kürbis - einen festen Platz in unserer Küche. Der Ursprung von Halloween liegt aber nicht in Amerika, sondern in einem alten Herbstfest der keltischen Druiden, dem All Hallows Evening. Am 31. Oktober verabschiedeten sie den Sommer und begannen ein neues keltisches Jahr. Sie dankten dem Sonnengott für die Ernte und wollten die bösen Geister mit grossen, von ihren Druiden entzündeten Feuern vertreiben.
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Die Uni Graz sucht das
österreichische Wort des Jahres 2008. Bis 10. November können Vorschläge via Internet eingereicht werden. Im Vorjahr siegte der “Bundestrojaner”, Unwort des Jahres 2007 war “Komasaufen”.
Die besten und schlechtesten Sprüche 2008
Auch in diesem Jahr ist die Uni Graz nicht nur auf der Suche nach dem Wort und Unwort des Jahres, sondern auch nach dem Ausspruch bzw. dem Satz, der besonders positiv bzw. besonders negativ aufgefallen ist.
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Vienna Recordia: Im Wiener Prater wurde das weltgrößte Schnitzel gebacken und fünfzehn Cheerleaderinnen in einen Smart gepackt.
Früh aufstehen zahlte sich am Sonntag aus. Von der Wahlurne ging es für viele gleich anschließend in den Prater, denn neben dem Kaiserwetter lockte auch die Vienna Recordia vor dem Riesenrad mit zahlreichen Weltrekordversuchen.
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Wenn man den Wahlausgang anschaut, war der Tag wohl für viele auch ein Tag der Negativrekorde.
Gut, dass man das am Tag noch nicht wusste und das Event genießen konnte.
Klagen von “Konsument”-Lesern über gestiegene Medikamentenpreise nahmen in den vergangenen Monaten zu. Die Pharmaindustrie spricht dagegen von einer Verbilligung bei Medikamenten. Beide Seiten haben recht. Ein genauerer Blick zeigt, dass es bei rezeptfreien Präparaten im ersten Halbjahr 2008 teilweise markante Preissteigerungen gab, während vor allem bei rezeptpflichtigen Medikamenten die Preise reduziert wurden. Für den Konsumenten fällt letzteres aber nicht ins Gewicht: In der Regel ist die Rezeptgebühr von 4,80 Euro zu bezahlen.
Dem Österreichischen Apothekerverband zufolge verteuerten sich Arzneimittel im Zeitraum von Jänner 2006 bis Juni 2008 lediglich um 1,8 Prozent. Aus dem Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs (Pharmig) heißt es, dass alleine im vergangenen Jahr für rund 840 Medikamente Preisreduktionen vereinbart wurden. Zwar sank tatsächlich bei hunderten Medikamenten der Preis. Allerdings geschah das fast ausschließlich bei rezeptpflichtigen Präparaten. Da für Konsumenten in der Regel die Rezeptgebühr anfällt, werden viele Preisreduktionen nicht spürbar.
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In Österreich hat der Urnengang für die vorgezogenen Parlamentswahlen begonnen. Meinungsforscher erwarten ein Kopf-an-Kopf-Rennen der bisherigen Koalitionspartner SPÖ und ÖVP, die jedoch mit starken Verlusten rechnen müssen. Davon könnten die Rechtsparteien profitieren.
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Nach der Wahl ist vor der Wahl…
Ich bin wirklich auf den Wahlausgang gespannt
WIEN. Die heuer erstmals praktizierte Briefwahl wurde schon recht fleißig genützt: Zwischen drei und vier Prozent der Stimmen wurden bereits auf diesem neuen Weg abgegeben.
In Wien waren Freitag Nachmittag schon rund 48.500 Wahlkarten-Stimmen eingelangt. Damit hatten sich schon mehr als vier Prozent der rund 1,16 Mio. Wahlberechtigten der Briefwahl bedient. Ausgestellt wurden fast 146.000 Wahlkarten, um ein Drittel mehr als 2006.
Auch in Graz hatten Freitag Nachmittag schon mehr als vier Prozent der Wähler - etwa 8.000 von rund 190.000 Wahlberechtigten - ihre Stimme per Briefwahl abgegeben. Insgesamt wurden dort 22.438 Wahlkarten ausgestellt. 11,8 Prozent der Grazer beabsichtigten also, entweder per Briefwahl oder in fremden Wahlkreisen zu wählen. Auch das war über ein Drittel mehr als 2006.
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Wien. Es ist wie das Kartenhaus: Zuerst erwischte es die Hypothekenfinanzierer, dann die Investmentbanken und große Versicherungen, und jetzt hat die Finanzkrise in den USA die Wirtschaft weltweit in einen Abwärtsstrudel gezogen. Auch Österreichs Wirtschaft, die bis Jahresmitte recht gut lief, ist betroffen. Ein wichtiger Indikator dafür: die Insolvenzstatistik, die die Wirtschaftsentwicklung mit einer Verzögerung von sechs bis zwölf Monaten abbildet. „Ich rechne heuer mit einer Stagnation bzw. einem minimalen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen – 2009 wird die Zahl der Firmenpleiten aber erstmals seit vier Jahren wieder steigen“, sagt der Insolvenzexperte des Kreditschutzverbandes von 1870 (KSV), Hans-Georg Kantner, der „Presse“. Damit ist die seit 2005 anhaltende Entspannung auf der Pleitefront zu Ende.
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Auch wenn einem die Entwicklung Angst macht nutzt es nicht viel, wenn man in Panik verfällt. Wer zu hoch hinaus will, fällt oft tief. Trotzdem muss man immer versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Nach einem Rückschlag geht es auch irgendwann wieder aufwärts.
Der 1. burgenländische Jagdlehrpfad im
Naturpark Geschriebenstein wurde 1996 eröffnet und befindet sich am Rande des Rechnitzer Weingebirges. Die Anlage ist ein etwa 2 km langer Rundweg im Ungermarkter Urbarialwald, wo auf die heimischen Pflanzen, Sträucher und Bäume hingewiesen wird, die den Lebensraum des Wildes bilden. Auf zahlreichen schön gestalteten Schautafeln ist die hier lebende Tierwelt dargestellt. Anhand verschiedener Objekte wird auch die Arbeit des Weidmannes deutlich gemacht.
Öffnungszeiten:
Ganzjährig begehbar
Führungen nach telefonischer Vereinbarung
Erfahrung, Alter und Geschlecht beeinflussen Risikoeinschätzung.
Bei Gelb in die Kreuzung. Mit dem Handy am Ohr. Ein paar km/h zuviel und zu dicht am Vordermann. Riskante Überholmanöver. Werden solche Delikte von allen Autofahrern als gleich gefährlich eingestuft und dennoch begangen? Eine repräsentative Umfrage des ÖAMTC unter 2000 Fahrzeuglenkern gibt jetzt Aufschluss darüber, wie Österreichs Autofahrer Risiken im Straßenverkehr einschätzen und wie riskant sie sich selbst verhalten. Die Risikoeinschätzung wird grundsätzlich stark von der subjektiven Wahrnehmung und der Erfahrung beeinflusst. Alter und Geschlecht spielen dabei ebenso eine Rolle wie Fahrroutine. “Um ein präzises Bild von Österreichs Autofahrern zu bekommen, haben wir sie bei der Auswertung in zwei Gruppen eingeteilt: Es wurde nicht nur die Gesamtheit der Autofahrer untersucht, sondern auch die Führerscheinneulinge, die seit maximal drei Jahren den Führerschein besitzen, extra unter die Lupe genommen”, erklärt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Dora Donosa.
Top-Risikosituationen - nicht angepasste Geschwindigkeit an erster Stelle
Auf die offene Frage, welche die Top-Risikosituationen im Straßenverkehr sind, antworten beide Gruppen “nicht angepasste Geschwindigkeit”, (46 Prozent der Autofahrer, 42 Prozent der Führerscheinneulinge). Danach weichen die Einschätzungen voneinander ab: Die Gesamtheit der Autofahrer nennt an zweiter Stelle gefährliche Überholmanöver (30 Prozent), weiters Telefonieren ohne Freisprechanlage und SMS versenden bzw. zu geringer Abstand (jeweils 25 Prozent), gefolgt von Alkohol und Drogen mit 24 Prozent. Bei den Anfängern rangieren Alkohol und Drogen (34 Prozent) an zweiter Stelle. “Hier spiegelt sich das größere Problem von Alkohol am Steuer bei jugendlichen Verkehrsteilnehmern sowie die strengeren Bestimmungen für Probeführerscheinbesitzer (0,1 Promillegrenze) wider”, sagt die ÖAMTC-Verkehrspsychologin. Weiters gereiht sind gefährliche Überholmanöver (23 Prozent), schlechtes Wetter (16 Prozent), Telefonieren und SMSen (15 Prozent) und zu geringer Abstand (13 Prozent). “Generell nennen Fahranfänger weniger Risikosituationen im Straßenverkehr, was sich auf ihre fehlende Erfahrung zurückführen lässt”, sagt die ÖAMTC-Expertin.
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