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Der Link extern Wiener Tierschutzverein (WTV) arbeitet seit nunmehr 162 Jahren zum Wohl der Tiere. Das Tierschutzhaus in Vösendorf ist eines der größten in Europa. Dank dieses Hauses kann 365 Tage im Jahr angewandter Tierschutz betreiben werden. Übers Jahr gerechnet nimmt das Wiener Tierschutzhaus über 10.000 Tiere auf, der derzeitige Tierbestand liegt bei 1.500 Schützlingen. Ob Tag oder Nacht, die 80 MitarbeiterInnen sind im Ballungsraum Wien und Österreichs Ostregion im ständigen Einsatz für in Not geratene Tiere. Eine Einrichtung wie diese gilt es zu erhalten und behutsam zu einem modernen Kompetenzzentrum für Tierschutz weiterzuentwickeln.

Präsidentin Dr. Madeleine Petrovic: “Unsere Maxime lautet: Wir sind für alle Tiere da; primär natürlich für Heimtiere, aber auch für Wildtiere, wenn sie vorübergehend Hilfe benötigen. Unsere Schützlinge bleiben solange bei uns, bis für sie ein besserer Platz gefunden ist. Dabei setzen wir auf die Mithilfe von externen ExpertInnen und vor allem auf ein neues Konzept in der Tiervergabe. Es wird künftig mehr Beratungsgespräche geben, mehr Besuche und Spaziergänge mit dem Hund, um so das passende Tier zum passenden Menschen zu finden.”

Dr. Petrovic weiter: “Der WTV wird zudem verstärkt auf eine Verbesserung der Mensch-Tier-Beziehung in der Großstadt Wien hinarbeiten, sei es, was Hundezonen betrifft, die Interaktion mit SchülerInnen oder die soziale Komponente, die Tiere bei älteren Menschen einnehmen. Als erste Mensch-Tier-Begegnungsstätte öffnet unsere WTV-Hundeschule im Herbst ihre Pforten.”

Mag. Kerstin Gelbmann, Finanzreferentin des WTV: “Tierschutz kann nur betrieben werden, wenn die finanziellen Rahmenbedingungen stimmen. Von den jährlichen Gesamtausgaben von rd. 4,4 Mio. Euro erhalten wir ca. 20 % als Leistungsersatz von der öffentlichen Hand. Der Rest ist durch Mitgliedsbeiträge und Spenden von Tierfreunden und Gönnern oder Zuwendungen aus Verlassenschaften aufzubringen. Das Problem liegt auf der Hand: die Ausgaben sind regelmäßig, die Spenden und insbesondere die Zuwendungen aus Verlassenschaften unregelmäßig. Unser Ziel ist es, weitere regelmäßige Einnahmen zu schaffen, z.B. durch ein Sponsoringprogramm, um die bei 80 % liegende Spendenabhängigkeit zu verringern.”

Nils Maydell, 2. Vizepräsident und zuständig für das Marketing: “Wir wollen transparent sein und somit alle unsere Aktivitäten nachvollziehbar machen. Wir wollen unsere Seriosität unter Beweis stellen, um teils verloren gegangenes Vertrauen in den Wiener Tierschutzverein zurückzuholen. Einerseits gilt es, den Weg der Sparsamkeit mit aller Konsequenz fortzuführen, zum anderen verpflichtet es uns umso stärker, mit neuen Ideen und interessanten Konzepten Mitglieder, Spender und alle anderen Dialoggruppen zu überzeugen.
Quelle: ots


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