Archäologen stießen auf einem Weiler in Oberlienz mittels Radarmessung auf großen Gutshof.
Mit einem Georadar und dem Wissen ausgerüstet, dass sich Interessantes unter der Oberfläche des Weilers Lesendorf in Oberlienz befinden muss, “grasten” Innsbrucker und Wiener Archäologen jüngst 14.000 Quadratmeter Acker in der Osttiroler Gemeinde ab.
Mehrere Gebäude entdeckt. Und sie wurden für ihre Mühen - Messungen in genau abgesteckten Bahnen im Abstand von jeweils 25 Zentimeter - belohnt, denn: Es ließen sich eindeutig die Grundrisse von einer Reihe Gebäuden erkennen. “Damit wurde unsere erste Vermutung aus dem Jahr 2007 bestätigt. Bei dem Komplex handelt es sich um eine typische ,villa rustica’, wie man im römischen Reich einen landwirtschaftlichen Betrieb, der aus einem Haupt- und mehreren Wirtschafts- und Nebengebäuden bestand, nannte”, verkünden Florian Müller vom Institut für Archäologie der Universität Innsbruck und Wolfgang Neubauer von der Universität Wien.
Quelle und weiterlesen
Kein Kommentar
Kommentieren