Archive for August 15th, 2008

Aug
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In der Tiroler Gemeinde Kramsach befindet sich eine Link extern Museums-Kuriosität: Der Kunstschmiedemeister Hans Guggenberger und seine Familie sammelt schon seit Jahren Grabkreuze mit Inschriften, die nicht der Norm entsprechen. Bei freiem Eintritt erlebt man Zeugen der Vergangenheit, auf denen der Leidensweg altgedienter Ehegatten oder Laster und Schwächen der Menschen treffend und oft auch schroff beschrieben sind.

Beispiele: “Hier ruhet in Gott Adam Lentsch. 26 Jahre lebte er als Mensch und 37 Jahre als Ehemann.” - “Hier liegt Johannes Weindl. Er lebte wie ein Schweindl, gesoffen hat er wie eine Kuh. Der Herr geb’ ihm die ew’ge Ruh.” - “Hier ruht die ehrsame Jungfrau Anna Feilmoser / Auch ruhet da ihr unschuldiges Kind Josef.” - “Hier liegt mein Weib. Gott sei’s gedankt, oft hat sie mit mir gezankt. Oh lieber Wanderer - geh gleich fort von hier, sonst steht sie auf und zankt mit Dir.” - “Hier ruht in süßer Ruh erdrückt von seiner Kuh Franz Xaver Maier. Daraus sieht man, wie kurios man sterben kann.” - “Unter diesem Rasen liegt die versoffene Kupferschmied-Nas’n”.

Aug
15

Das Link extern Museum der Wahrnehmung, kurz MUWA genannt, ist eines der bemerkenswertesten Museen in Europa. Staunen Sie in einem klangerfüllten Raum über Inseln der Stille, das Unsichtbarwerden von Personen und Gegenständen, die Sehfähigkeit Ihrer Haut und vieles mehr. Im Beschreibungstext auf der Homepage des MUWA heißt es:

“Die Installationen versuchen drei Zielsetzungen zu vereinen: Sie zielen darauf ab, individuelle Wahrnehmung zu entwickeln und zu schärfen und persönliche Wahrnehmungs-Filter abzulegen. Zugleich thematisieren sie die Wirkungsweise sozialer oder kultureller Wahrnehmungs-Filter und machen damit den interkulturellen Aspekt von Wahrnehmung deutlich. Und sie versuchen schließlich zu vermitteln, dass eine entwickelte Wahrnehmung der Vielfalt persönlicher Wirklichkeiten und interkultureller Realitäten die Basis schafft für einen gemeinschaftlich ökologischen und solidarischen Umgang mit der einen uns gemeinsamen Welt.”

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Aug
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Wien - Österreich wird um ein Internet-Auktionshaus reicher und gleichzeitig um eines ärmer: Am 1. September startet ricardo.at und übernimmt das operative Geschäft des österreichischen Online-Marktplatzes OneTwoSold, ein Schwesterunternehmen des Dorotheums. Damit gewinne das Unternehmen “von Beginn an eine Kundenbasis von 360.000 Mitgliedern”, heißt es in einer Aussendung von ricardo.at.
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Bleibt die Hoffnung, dass irgendwann jemand dem weltweit größten Internet-Auktionshaus Paroli bieten kann, auch wenn es nur eine winzig kleine Hoffnung ist.