Die Spritpreise sind im vergangenen Jahr bis zu 44 Prozent gestiegen und die Kraftfahrer haben den Gürtel enger geschnallt. 78 Prozent der Österreicher fühlen sich durch die Spritpreise “eher stark” bis “sehr stark” belastet. Das zeigt eine aktuelle Online-Umfrage des ÖAMTC unter 1.505 österreichischen Kraftfahrern auf. Damit ist die subjektive Belastung gegenüber einer Umfrage aus dem Jahr 2007 (56 Prozent) um 22 Prozent höher. “Lediglich zwei von hundert Autofahrern fühlen sich durch die Spritpreise gar nicht belastet. Das sind Zahlen, die den Politikern zu denken geben sollten”, sagt ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brandau.
Besonders jüngeren Menschen, Vielfahrern und Frauen reißen die höheren Spritpreise ein großes Loch ins Budget. Aber auch mehr als ein Drittel der Wenigfahrer fühlt sich wesentlich stärker belastet als im Vorjahr. Bezieher von Pendlerpauschale oder km-Geld zeigen eine leicht stärkere subjektive Belastung.
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Großer Andrang herrscht auf Tickets für das erste Spiel der WM-Qualifikation gegen Frankreich am 6. September (20:30 Uhr) im Wiener Ernst-Happel-Stadion.
Nachdem der ÖFB am Freitag Vormittag den Vorverkauf startete waren binnen einer Stunde schon 5.000 Karten für das Match gegen den regierenden Vize-Weltmeister weg.
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An der Straßenkreuzung zum Anlauftal (Richtung Kärnten) und nach Sportgastein findet sich die historische
Montansiedlung Altböckstein - ein einmaliges Industriedenkmal. Die Siedlung wurde 1741 errichtet, als der Höhepunkt des Gasteiner Goldrausches schon längst vorüber war. Anlaß war die gleichzeitige Aufgabe der älteren Bergwerksanlagen und Wohnhäuser der “alten Pöck”, die ursprünglich 15 min. taleinwärts Richtung Naßfeld lagen, aber 1741 durch eine Lawine und 1746 durch starke Regenfälle zerstört wurden.
Der neue Ort wurde Böckstein genannt und entstand durch Ankauf eines Weidebodens in der sog. “Hinter- oder Minder-böckstein”.
Das älteste Haus war das Verweserhaus (1741/42), der heutige Pfarrhof. 1766 entstand die Wallfahrtskirche “Maria vom guten Rat”.
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“Seit 1. März 2008 besteht die Möglichkeit, nicht bezahlte ausländische Verkehrsstrafen von österreichischen Autofahrern durch österreichische Behörden eintreiben zu lassen. Allerdings ist Grundvoraussetzung für die Strafvollstreckung, dass jeweils zwei involvierte Länder (Ort der Verkehrsübertretung, Wohnort des Fahrers) die gesetzlichen Möglichkeiten zur zwangsweisen Eintreibung von Geldstrafen geschaffen haben”, weiß ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner. Bisher erfüllen zehn von 27 Staaten - darunter beliebte Urlaubsländer wie Frankreich, Spanien oder Ungarn - diese Voraussetzung. “Bekommt man von einem der übrigen 17 Länder einen Strafzettel nach Hause geschickt, sollte man ihn trotzdem nicht sorglos wegwerfen”, appelliert Pronebner. “In Italien beispielsweise können sich die Strafen binnen kürzester Zeit sogar verdoppeln, wenn man der Zahlungsaufforderung nicht nachkommt. Dann muss man für z.B. das unerlaubte Befahren einer Busspur immerhin 170 Euro bezahlen.”
Italien ist ein Paradebeispiel dafür, dass das Eintreiben der Verkehrsstrafen auch ohne gesetzliche Grundlage probiert wird. Die italienischen Behörden beauftragen ein Inkassobüro, genannt EMO (European Municipatity Outsourcing), das die Strafen für sie eintreiben soll. “Es gibt für die Italiener derzeit keine rechtliche Grundlage, um in Österreich Strafen einzutreiben. Will man allerdings wieder in unser südliches Nachbarland reisen, ist es ratsam, diese Strafen, sofern sie gerechtfertigt sind, zu bezahlen”, rät die ÖAMTC-Juristin.
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