Aug
07

WIEN. Die heimischen Hotellerie- und Gastronomiebetriebe sehen skeptisch auf die heurige Sommersaison. Kurzfristige Buchungen machen „nervös“, die EURO 08 hatte kaum Auswirkungen.

Die bisherige Sommersaison gestaltet sich für den österreichischen Tourismus durchwachsen. Laut einer Umfrage des Linzer Market-Instituts blicken 34 Prozent der Hotellerie und Gastronomie dem Sommer „eher negativ“ entgegen, nur sechs Prozent „sehr positiv“.

„Die Gäste buchen sehr kurzfristig, das macht uns nervös“, sagt der Spartenobmann für Tourismus in der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), Johann Schenner. Die Mehrheit der 3615 Mitglieder der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der WKO zeigte sich mit der Buchungslage im Juli unzufrieden. Sie lag unter dem Niveau des Sommers 2007. Damals war das Wetter deutlich besser.
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Das Wetter mag zwar auch eine Rolle spielen, aber die gesamte Konjunkturlage ist nunmal nicht rosig. An irgendwas muss man sparen, dann ist es nicht selten der Urlaub.
Ich denke nicht, dass viele Gäste ausbleiben, weil ihnen Österreich nicht mehr gefällt. Man kann halt nur so viel Geld ausgeben, wie man nach den Fixkosten für den Alltag übrig hat.

Hier noch ein weiterer Bericht zum Thema:
Arbeitsmarkt: „Unzufriedene Beschäftigte im Tourismus“

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