Das
Museum im Freistädter Schloss, das im 14. Jahrhundert an der Nordseite der Stadt errichtet wurde, besitzt 19.000 Exponate, die hauptsächlich im Bergfried und im Südtrakt präsentiert werden. Die zahlreichen Schaustücke aus Freistadts Vergangenheit, die Türmerstube und der beeindruckende Blick auf die historische Stadt Freistadt machen den Besuch des Schlossmuseums zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Der Bestand des Museums ist in drei Hauptgruppen gegliedert:
Volkskunde:
Bader- und Apothekerinstrumente, Brauchtum rund um Geburt, Hochzeit und Tod, bäuerlicher und bürgerlicher Jahresablauf; schmiedeeiserne Grabkreuze, Werke der Volksandacht (Glaube und Aberglaube), alte Uhren und Zeitweiser, Schule, Freizeit, Jagdwesen, mittelalterliches Rechts- und Gerichtswesen, textile Gegenstände und Bekleidung, wie etwa Blaudruck, Trachten und Goldhauben, Schützenscheiben, Bauernmöbel.
Handwerk:
Werkstücke und Werkzeuge verschiedener Handwerkszweige, wie etwa Schlosser, Hafner, Gold- und Silberschmiede, Messinggießer, Zinngießer, Kupferschmiede, Hutmacher; eine Zunftstube mit Zunftladen und Zunftfahnen, Herbergszeichen der Zünfte.
Hinterglasmalerei:
Das Museum zeigt Hinterglasbilder aus der Zeit von 1780 bis 1930 aus Sandl, Buchers und anderen Produktionsorten.
1 Kommentar
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August 2nd, 2008 at 08:20
Da ich nicht weit weg wohne (10km), kann ich dieses Schlossmuseum aus erster Hand empfehlen. So wie die ganze Stadt. Freistadt bzw. der Stadtkern ist noch von gut erhaltenen Stadtmauern und Wachtürmen umgeben. Überhaupt kann man in dieser Stadt immer wieder auf den Spuren des Mittelalters wandeln.