Bereits vor über 3.000 Jahren wurde in der Gegend von Jochberg nach Kupfer geschürft. Zahlreiche verlassene Bergwerke und urzeitliche Schmelzplätze, sowie Halden und Werkzeuge die gefunden wurden, zeugen von einer intensiven Nutzung der Bodenschätze. In der Blütezeit wurden durch die Arbeitskraft von 160 Bergleuten auf einer Länge von 30 km jährlich 1.800 Tonnen Kupfererz gewonnen und bis 1874 in Jochberg auch verhüttet. Im Jahr 1926 wurde jedoch der unrentabel gewordene Abbau eingestellt. Seit dieser Zeit blieben die weitverzweigten Stollen und Schächte sich selbst überlassen, bis im Jahr 1990 im Erbstollen das
Schaubergwerk “Kupferplatte” entstand.
Auf einer Stollenlänge von über 150 Metern wird mit der wiederhergestellten Grubenbahn eingefahren. Im Inneren des Berges erklärt ein Führer verschiedene Abbaumethoden, Werkzeuge und Stollenanlagen. Eine ideale Ergänzung dazu ist das Bergbau- und Heimatmuseum, in dem sich ein nachgebauter Bergbaustollen mit Geräten und Mineralien befindet. Glück auf!
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