Schwarzach - Der Lkw-Verkehr in Österreich nimmt trotz hoher Spritpreise weiter zu. Im Ländle betroffen ist vor allem die A14 bei Frastanz mit einer Zunahme von plus 3,4 Prozent.
Eine VCÖ-Analyse zeigt, dass in den ersten fünf Monaten des heurigen Jahres der Lkw-Verkehr auf zahlreichen Autobahnen stark zugenommen hat.
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„Der Lkw-Verkehr wird künstlich billiger gehalten als er ist. Obst und Gemüse, das quer durch Europa transportiert wird, ist deshalb billiger als aus der Region. Der billige Transport schadet der heimischen Landwirtschaft und der Nahversorgung“, stellt VCÖ-Experte Blum fest. Umso unverständlicher ist die angekündigte Blockade von Teilen der Frächter. Der VCÖ hofft, dass die Blockade-Vertreter noch zur Einsicht kommen und den Wienerinnen und Wienern sowie den Pendlern ein Verkehrschaos ersparen. „Einen Gast, der seit Jahren vom Wirt auf die Hälfte seiner Zeche eingeladen wird und sich dann aufregt, dass ihm die Hälfte auch zuviel ist, bezeichnet man als unverfroren“, so VCÖ-Experte Blum.
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Ich bin da sehr zwiegespalten, es ist meiner Meinung nach dringend notwendig, dass der LKW Verkehr keinesfalls mehr zunimmt, sondern eher abnimmt. Die Maut für ausländische LKW kann gar nicht hoch genug sein. Für diejenigen, die Österreich nur durchfahren, um in andere Zielländer zu kommen, sollte sie gleich nochmal verdoppelt werden.
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