Datenbank mit Geldern der EU-Agrarförderung

Ab heute werden im Internet die Agrarförderungen offen gelegt. Im Internet kann jeder nachlesen, wie viel Geld Bauern und auch Industriebetriebe von der EU bekommen. 15 der 27 EU Staaten machen das schon länger, jetzt folgt auch Österreich.
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Ich habe eine sehr gespaltene Meinung zu Subventionen und Förderungen jeder Art, wenn ich ehrlich bin. Natürlich kann man nun die Subventionen nicht mehr komplett von heute auf morgen abschaffen. Allerdings denke ich, dass sie niemals irgendwo hätten eingeführt werden dürfen.
Ein Betrieb, egal welcher Art muss eben so wirtschaften, dass er sich trägt und ohne irgendwelche Subventionen überleben kann. Alles andere ist reine Augenwischerei und verfälscht die Weltwirtschaft.

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4 Responses to “Datenbank mit Geldern der EU-Agrarförderung”

  1. Jasmin Says:

    Finde dies nicht so schlecht, wenn es aufgelistet wird. nur habe ich bedenken das streitereien auftretten. wo es vielleicht heißen wird. der bekommt mehr wie ich bei dem gleichen grund und vieh. naja sowas könnte passieren oder nicht?

  2. weana Says:

    Auf der einen Seite sehe ich es auch so, daß ein Betrieb auch ohne Zuschüsse auskommen muß.

    Problematisch wirds aber, wenn ein kleiner Greissler nicht mithalten kann mit den Supermarktketten (weil ihm z.B. die Miete von einem neuen Hauseigentümer deutlich erhöht wurde, was große Immobilien-Unternehmen gern machen, um mehr Rendite aus einem „Objekt“ zu holen) und damit Menschen, die nicht mit dem Auto an den Ortsrand fahren können (und bisher vom Greissler ums Eck alles auch zugestellt bekommen haben – ohne Gebühren, einfach Stammkundenservice) irgendwann ein Problem haben mit dem Einkaufen. So verwahrlosen belebte Ortskerne.

    Da könnte man natürlich diese Menschen finanziell unterstützen, das ist aber auch wieder Subvention – eben nicht die Unternehmen direkt, sondern deren Kunden, die dann höhere Preise zahlen können. Ein anderes Beispiel wäre die Pendlerpauschale, die man aber schlecht von den Unternehmen zu denen gependelt wird, einfordern kann.

    Damit es fair ist, müsste jegliche Steuerung (durch höhere Abschreibbarkeit von Investitionen, Steuerfreiheiten, etc.) vermieden werden. Neben Investitionen für Betriebsansiedlungen über Steuernachlässe sind gerade die Verkehrskosten ein weites Feld für mehr oder weniger versteckte Subventionen: Treibstoffkosten (z.B. keine Ust für Flugzeugtreibstoff), Unfallfolgekosten und Umwelt“reparaturen“.

    Dadurch würde es sich für kleine Bauern eher wieder rechnen, wenn sie direkt in der nächsten Stadt verkaufen oder über eigene, kleine Vertriebsgemeinschaften. Ich hab das Gefühl, daß die großen Bauerngenossenschaften es so gedreht haben, daß nach Produktionsmenge gefördert wird, was den Sinn der Unterstützung konterkariert.

    Subventionen für Betriebsansiedlungen werden meistens auch nur kassiert und nach Ablauf der Pflichtzeit ziehen sie in die nächste subventionierte Region weiter. Leider geht damit zu viel Geld drauf, das besser für eine bessere Infrastruktur (oder Verschönerung) der Orts- und Stadtkerne verwendet worden wäre. Um dort dann mehr Vielfalt zu haben (statt der immer gleichen Ketten), ist mE auch etwas Startförderung für neue Geschäftsideen sinnvoll.

  3. Agrarförderungen - Waldviertel Blog Says:

    […] Datenbank mit Geldern der EU-Agrarförderung – autweb […]

  4. heinz Says:

    http://bauern-soell.blogspot.com/

    Auf diesem Blog finden Sie eine Liste aller EU-Agrarförderungsempfänger in den Gemeinde Söll in Tirol, Scheffau am Wilden Kaiser, Going am Wilden Kaiser und Ellmau.

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