Die wechselseitige Verflechtung ist enorm, doch Österreich hängt Haupthandelspartner Deutschland ab.
Der Schilling war jahrzehntelang an die D-Mark gekoppelt, Gesetze wurden einfach abgeschrieben. Österreich schielte bis vor 15 Jahren stets neidisch auf den großen Nachbarn Deutschland.
Heute arbeiten 70.000 Deutsche in Österreich. Vor acht Jahren waren es erst 20.000. “Österreich hat sich durch die wirtschaftlichen Erfolge und Reformen der letzten Jahre emanzipiert. Die Vorbilder sind jetzt die skandinavischen Länder”, sagt Wirtschaftsforscher und Deutschland-Intimkenner Bernhard Felderer.
Österreichs Arbeitslosenrate ist halb so hoch wie die deutsche, seit 2002 wächst die heimische Wirtschaft jedes Jahr um einen Prozentpunkt schneller. Kaum ein Ranking, in dem Österreich nicht längst die Nase vorne hat, auch wenn die schiere Größe der größten Volkswirtschaft Europas weiterhin verblüfft.
Österreichs Wirtschaftsleistung liegt mit 272 Milliarden Euro noch unter jener Bayerns (434 Milliarden Euro). Was zählt, ist aber der Pro-Kopf-Vergleich und hier führt Österreich gegen Deutschland.
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Und wenn nun auch noch die Bevölkerung davon profitiert, kann doch nichts mehr schiefgehen
Wieder wenig Kudeninteresse in den Wiener Einkaufsstraßen. Die Händler sehen die Sonntagsöffnung vor allem als Serviceleistung für Touristen.
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Unzufriedenheit bei den Mietern gebe es allerdings nicht: “Grandiose Umsätze hat sich niemand erwartet”, so Richter. Vielmehr sei das Aufsperren am Sonntag als Service für ausländische Gäste gedacht.
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“Es tröpfelt so dahin”, berichtete Petra Brandl, Filialleiterin der Buchhandlung Frick am Graben. “Das Geschäft entspricht nicht den Erwartungen”, bedauerte sie.
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Richard Lugner war der einzige, der Grund zum Jubeln hatte. In seiner Lugner-City am Gürtel sei - wie schon in der Vorwoche - wieder die Hölle los: “Es ist irre voll”, freute er sich.
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Langsam aber sicher empfinde ich das Gejammer schon als nervig und hätte eher den Drang dazu, jetzt erst recht nicht hinzugehen 
Da haben wohl sehr viele ihre Erwartungen zu hoch geschraubt 
“Hoadboden” nannte man früher den Teil des Seewinkels, in dem Mönchhof liegt - Heideboden. All die Bauern, Handwerker und Kleinhäusler, die hier lebten, trotzten diesem Heideboden ihre Existenz ab. Da war nichts mit “Mutter Erde”; der Heideboden war eher ein strenger Vater. Von ihm hing es ab, wann und was die Menschen zu essen hatten und wann sie hungern mußten. Er bestimmte, wann sie arbeiteten und wann sie sich ausruhen konnten. Das änderte sich maßgeblich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das Burgenland und also auch die östlich des Neusiedlersees gelegene Region wurden “modernisiert”. Zunehmend machten sich Asphalt und Beton auf dem Heideboden breit. Auch die alte bäuerliche Welt veränderte sich; sie wurde “bodenunabhängiger”. Und zum Teil verschwand sie ganz einfach. “Eine Sache, die nirgends zum Aufhalten war”, sagen die Leute.
Hier im
Dorfmuseum Mönchhof ist diese einstige Welt zu erahnen. Man findet die alten Häuser, die Werkstätten, die Einrichtungsgegenstände und die Gerätschaften. Man kann nachvollziehen, wie die Menschen gearbeitet, gewohnt und gefeiert haben. Und man spürt etwas von ihren Freuden, ihren Nöten, ihrer Geborgenheit, aber auch von den einengenden Zwängen, denen sie ausgesetzt waren.
Ein Einkaufskorb mit preiswerten Nahrungsmitteln ist in Österreich um knapp ein Fünftel teurer als in Deutschland. Das zeigt ein aktueller AK Test bei zwölf Supermärkten und Diskontern in Passau und elf Supermärkten und Diskontern in Wien. Besonders bitter: Preiswerte Lebensmittel sind bei uns stärker gestiegen als Markenprodukte. “Essen, Heizen, Tanken, Wohnen ist in den letzten Monaten sehr teuer geworden. Wer wenig verdient und jeden Cent zweimal umdreht, den triffts besonders hart. Denn wer billig kauft, zahlt auch drauf”, sagt AK Präsident Herbert Tumpel.
Die verglichenen Produkte kosten bei österreichischen Diskontern um durchschnittlich 20 Prozent mehr als bei deutschen Diskontern. Österreichische Supermärkte sind um durchschnittlich 13 Prozent teurer als deutsche Supermärkte.
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Ab 15. Juni hat der “Tschauner” in Ottakring wieder Saison. Bis 7. September präsentiert die
“Original Wiener Stegreifbühne” in der Maroltingergasse 43 echten Wiener Schmäh in verschiedensten Versionen, von den traditionellen Stegreifstücken mit den beliebten Ensemblemitgliedern, die in jeder Situation den richtigen Ton für die Pawlatschen finden, bis hin zu einem Kabarett-, Musik und Kinderprogramm, welches das Angebot in alle Richtungen komplettiert. Wie immer ergänzt das Tschauner-Menü mit Knackwurst und Bier oder Spritzer den Kunstgenuss um eine bodenständige kulinarische Komponente.
Eröffnet wird am Sonntag, 15. Juni um 11 Uhr mit dem Stegreifstück “Die ungleichen Schwestern von Schwechat”, es folgt ein abwechslungsreicher Theatersommer, in dem Klassiker wie “Krach im 12er Haus”, “Mord in der Wurlitzergasse” oder “Das Freudenhaus im Liebhartstal”, aber auch neue Stücke wie “Das verrückte Hotel” oder “Der doppelte Anderl” zu bewundern sind. Mit den “Meistersingern von Ottakring” kommt auch ein urwienerisches Singspiel des vergessenen Bühnenautors Robert Weil zur Aufführung.
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