“Auf zum Schwur, Tiroler Land, heb zum Himmel, Herz und Hand!
Was die Väter einst gelobt, da der Kriegssturm sie umtobt,
das geloben wir aufs Neue: Jesu Herz, Dir ew’ge Treue!”
So wurde gestern die Südtirol den
Herz Jesu Sonntag zelebriert und wieder zahlreiche Feuer auf den Südtiroler Gipfeln entzündet. Die Südtiroler verleihen damit ihrer Verbundenheit mit der Heimat Ausdruck.
Auf das 19 Jahrhundert geht dieses Brauchtum zurück und gedenkt dem Gelöbnis, das dem Herzen Jesu gegeben wurde.1796 versprachen Tiroler Landstände angesichts der drohenden Gefahr durch die Truppen Napoleons I feierlich, das Land dem “Heiligsten Herzen Jesu” anzuvertrauen und dies jährlich wieder zu bedenken.
Als Herz Jesu Sonntag wurde der erste Sonntag nach dem Fornleichnam Fest gewählt. Andreas Hofer erneuerte das Gelöbnis vor der Schlacht am Berg Isel gegen die Franzosen und Bayern. Hofers Truppen siegten überraschend und dies machte den Herz Jesu Sonntag zum Feiertag. Zeichen dafür sind heute noch die Feuer die auf den Bergen entzündet werden und den Himmel über Südtirol erleuchten. Auch die Bergfeuer selbst haben einen geschichtlichen Hintergrund: In Kriegszeiten wurden Bergfeuer als Zeichen für einen abgesprochenen Kampfbeginn entzündet.
Quelle
1 Kommentar
Kommentieren
Juni 2nd, 2008 at 23:14
Die Nordtiroler auch
Talkessel Reutte letzten Samstag, ganz groß und weithin bekannt sind die im Ehrwalder Becken nächste Woche…