“Made in Austria” steht hoch im Kurs. Bio-Siegel und Gentechnik-Freiheit haben an Bedeutung verloren.
Ob Milch, Fleisch oder Gemüse: Konsumenten greifen bevorzugt zu Artikeln aus heimischer Produktion und wollen am liebsten genaue Angaben über den Bauern auf der Packung finden. Das ist eines der Ergebnisse einer OGM-Studie im Auftrag des Bauernbundes.
“Je konkreter die Angaben zur Region und zum Hersteller, desto höher ist das Vertrauen in das Produkt”, bringt es OGM-Chef Wolfgang Bachmayer auf den Punkt. Aufdrucke wie “von österreichischen Bauern”, “aus heimischer Produktion” und “von Bergbauern hergestellt” würden den Konsumenten am stärksten das Gefühl vermitteln, ein gesundes Lebensmittel zu kaufen, so das Ergebnis der 500 Telefon-Interviews. Nur im Mittelfeld rangieren demgegenüber Attribute wie “Bio” und “Gentechnikfrei”. Bachmayer: “Vielleicht ist der Begriff Bio schon etwas abgegriffen.”
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Ich lege auch weitaus mehr Wert auf regionale Produkte, als auf irgendwelche Biosiegel.
Wenn ich bei Biowaren dann oft lese, dass sie um die halbe Welt transportiert wurden, um bei uns in den Regalen zu liegen, verzichte ich komplett darauf. Das geht für mich an der Logik vorbei, ich kann mich sehr wohl mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln ausgewogen ernähren.
Man darf allerdings auch immer die Preise nicht aus den Augen lassen. Ich würde da immer ein preiswerteres Produkt vorziehen wenn die adäquaten Bioprodukte weitaus teurer sind.
Bei allen Tierprodukten achte ich allerdings schon darauf, dass die Tiere aus artgerechter Tierhaltung kommen.

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