Mai
20

Keine teuren Hotels, keine störenden Pauschaltouristen - nur die kleine private Idylle im eigenen Feriendomizil. Eine aktuelle Umfrage, die von der österreichischen Immobilienplattform immobilien.net unter 320 aktiven Immobiliensuchenden durchgeführt wurde, zeigt: Für 14 Prozent aller Befragten ist dieser Gedanke bereits Realität, für 28 Prozent soll diese Vorstellung spätestens in den nächsten drei Jahren Gestalt annehmen.

Ein Zweitwohnsitz in Österreich wäre dabei für 36 Prozent der insgesamt 192 Ferienimmobilien-Interessenten die erste Wahl, Österreichs südliche Bundesländer Steiermark und Kärnten haben dabei klar die Nase vorne. Hier zählen in erster Linie Seelagen, Platz zwei belegt das Feriendomizil in den Bergen. Allerdings: Auch benachbarte EU-Länder haben für viele großen Reiz. Jeder zweite Ferienimmobilien-Interessent bevorzugt einen Zweitwohnsitz innerhalb der EU, allen voran führt hier die Lage am Meer (35 Prozent).

So oft wie möglich nutzbar

63 Prozent der Ferienimmobilien-Interessenten würden ihr Zweitdomizil gerne länger als fünf Wochen im Jahr nutzen - im besten Fall auch am Wochenende. Dieser Wunsch ist jedoch nicht zwingend mit kurzen Reisezeiten verbunden. So wären 44 Prozent dazu bereit, auch mehr als 500 km zu ihrem Ferienwohnsitz zurückzulegen. Mehr als ein Drittel plant darüber hinaus, die Ferienimmobilie einmal später als Alterssitz zu nutzen.

Der Zweitwohnsitz verfügt idealerweise über 50 bis 99 m² Wohnfläche, hat zwei bis drei Zimmer und ist eine Immobilie im Eigentum. Klarer Favorit ist dabei mit 60 Prozent aller Stimmen das Ferienhaus im Eigentum, gefolgt von der Ferienwohnung im Eigentum (30 Prozent) - nur 22 Prozent würden ihre Ferienimmobilie auch mieten.

Auch der Preis spielt bei der Ferienimmobilien-Anschaffung eine wesentliche Rolle: Jeder Dritte Kauf-Interessent würde für den Erwerb seiner Ferienimmobilie maximal 100.000,- Euro ausgeben. 26 Prozent könnten sich Ausgaben in der Höhe von 200.000,- Euro vorstellen. Bei den Miet-Interessenten sind für knapp die Hälfte monatliche Kosten von 400,- Euro oberste Schmerzgrenze.
Quelle

Wenn wir es uns leisten könnten, dann hätten wir wohl längst ein Feriendomizil in Tirol, allerdings auch gekauft und nicht gemietet :sigh:
Von uns aus sind auch die Entfernungen noch sehr gut zu fahren, man muss eben die im Moment sehr hohen Benzinpreise bedenken :eek:
Aber träumen wird ja erlaubt sein :blumen:

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