In
Aguntum erwartet Sie ein beeindruckendes Bild der Kultur und Zivilisation der Römerzeit in den Alpen. Kleidung, Reliefs, Keramik, Schmuck, Münzen usw. Im Mittelpunkt steht das große, aus dem Garten des Atriumhauses in das neue Gebäude transferierte Marmorbecken. Um das Becken herum gruppieren sich Funde aus Aguntum, die auch durch Nachbildungen aus anderen Fundorten erweitert wurden, um ein möglichst beeindruckendes Bild der Kultur und Zivilisation der Römerzeit in den Alpen darzustellen. Gezeigt werden an lebensgroßen Puppen die Kleidung der römischen und der einheimischen Bevölkerung, Beispiele von römischen Reliefs aus Aguntum und aus anderen Gebieten der Provinz Noricum, bei denen der Versuch gemacht wurde, die ursprüngliche Farbigkeit wieder anzudeuten, profane und sakrale Inschriften, der römische Welthandel, eine spätantike Straßenkarte, der römische Götterhimmel, importierte und lokal hergestellte Keramik, Amphoren, Schmuck, Fibeln, Lampen, Münzen, eine aus Fragmenten ergänzte männliche Großbronze, Werkzeug und Geräte, Bauteile, Mosaik und Wandmalerei etc. Eine in einem kubischen Phantasiegebilde eingehauste römische Küche spiegelt einen wichtigen Teil des Alltagslebens wider.
Archive for Mai 18th, 2008
Ziel der Anlage ist es, den Greifvögeln die artgerechteste Tierhaltung zu bieten. Aus diesem Grunde werden alle Vögel täglich bis zu fünfmal frei geflogen. Um das zu ermöglichen, bedient man sich auf Burg Kreuzenstein einer uralten Abrichtemethode: der sogenannten Falknerei.
Die Falknerei ist ca. 3000 bis 4000 Jahre alt und entstand in den Steppen Asiens. Dort hatte sie damals nur einen Zweck, nämlich Fleisch auf den Speiseplan des Menschen zu bringen. Schießpulver und Schusswaffen hatte man damals noch nicht und so war die Jagd mit dem Greifvogel neben der Jagd mit Fallen die einzige Methode um sich am Fleisch der Tiere als Nahrungsmittel zu bereichern. Aus diesem Grunde ist die Falknerei die älteste Jagdform der Welt und kann auch in Österreich als altes Kulturgut angesehen werden.
Besuchen Sie die
Adlerwarte auf Burg Kreuzenstein und überzeugen Sie sich selbst über die Flugküste verschiedener Greifvögel an denen man sich auch im heutigen Computerzeitalter noch erfreuen kann. Beurteilen Sie selbst, ob es sich vielleicht nicht doch lohnt, unseren Kindern ein Stück Natur in die Zukunft mitzugeben.