Hollerer, ich liebe ihn und nachdem ich
hier und
da schon über Holunder geschrieben habe, gibt es heute noch mehr Rezepte
Hollersekt
5 Blütendolden Holler
6 l Wasser
1 kg Zucker
1 Zitrone
2 Esslöffel Zucker
1/8 Wein- oder Apfelessig
1.) Blütendolden gut waschen, Zucker in Wasser auflösen, abgezupfte Blüten und Zitronenscheiben dazugeben, 24 Stunden stehen lassen, dabei öfter umrühren.
2.) 2 Esslöffel Zucker bräunen, mit Essig aufgießen, aufkochen, ausgekühlt zum Blütenwasser gießen durch ein Tuch filtern, in Flaschen füllen, luftdicht verschließen, kühl und dunkel aufbewahren.
Nach 6 bis 7 Wochen ist der Hollersekt gebrauchsfertig.
Hollersuppe
1l Holler, abgerebelt
1l Wasser
2 Stängel Dost (Oregano)
Zucker
1.) Hollerbeeren mit Wasser aufkochen, passieren, mit Dost (Oregano) ca. 1 Stunde kochen.
2.) Dost (Oregano) herausnehmen, Suppe etwas süßen.
Dazu: Resches Schwarzbrot
Hollerschnaps
3 l Hollerbeeren
2 l Wasser
1 kg Kristallzucker
½ Päckchen Oetker-Vanillinzucker (Muss nicht von Oetker sein).
1 Stück Zimtrinde
einige Gewürznelken
1/2l Weingeist oder Obstschnaps
1.) Holler rebeln mit Wasser ½ Stunde kochen, durch ein Tuch filtern, mit Zucker, Vanillinzucker und Gewürzen aufkochen, abseihen, erkalten lassen.
2.) Den Hollersaft mit Weingeist oder Schnaps vermischen, in Flaschen füllen, verschließen und 6 Monate stehen lassen.
Holunderblüten gebacken
Die Blüten in Palatschinkenteig eingetaucht, und hernach herausgebacken, und angezuckert, ist eine köstliche Nachspeise.

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