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Ein Streifzug durch die Link extern österreichischen Nationalparks von den Donauauen bis zu den Hohen Tauern.

Nationalpark Donauauen
Der Nationalpark Donauauen liegt zwischen den beiden Weltstädten Wien und Bratislava. Er schützt eines der letzten Flussauen - Gebiete. Bis ins 19. Jahrhundert war die Donau noch in ihrem natürlichen Zustand, seither veränderte der Mensch durch Dammbau und Einbettungen die Form der Donau. Zwischen den Jahren 1978-1983 wurden zahlreiche Naturschutzgebiete und Reservate anerkannt.

1996 entstand dann der Nationalpark
Der Park hat 9.300 Hektar Fläche, die sich aus 65 % Auwald, 20 % Gewässer und 15 % Äcker, Wiesen und sonstige Flächen zusammensetzt. Die Donau verläuft 36 km im Nationalpark und hat eine durchschnittliche Flussbreite von 350 m. Man findet dort mehr als, 700 Arten von Pflanzen, 30 Säugetier- und 100 Brutvogelarten, 8 Reptilien- und 13 Amphibienarten und noch zusätzlich rund 60 Fischarten. Die Region bietet zahlreiche Angebote an geführten Exkursionen und Veranstaltungen an.
Entweder mit der ganzen Familie oder allein.

Nationalpark Gesäuse
Das Gesäuse gehört zum östlichen Teil der Ennstaler Alpen und wird durch Enns und Erzbach von der Hochschwabgruppe und der Eisenerzer Alpen getrennt. Der Nationalpark Gesäuse hat eine Fläche von 11.054 Hektar und ist somit der drittgrößte, der insgesamt 6 österreichischen Nationalparks.
99 % der Fläche sind Eigentum der Steiermärkischen Landesforste, der Rest sind Gewässer, Almen oder Privatbesitze. Die Lebensräume Wasser, Wald, Alm und Fels sind die prägenden Elemente im Nationalpark. Die Wälder zeichnen sich durch ihre Natürlichkeit und Vielfältigkeit aus. Die Enns ist ein wichtiger Bestandteil des Parks, da sie eine wertvolle Heimat für viele gefährdete Pflanzen- und Tierarten bietet. Das Flussufer ist geprägt durch die Wasseramseln und im Fluss tummeln sich die Bachforellen. Die Nationalparkregion bezieht sich auf Johnsbach, Weng, Admont, Landl, Hieflau und St. Gallen. 84 % des Parks sind Naturzone.
Zahlreiche Aktivitäten wie Wandern, Wildwasserfahrten, Klettern und vieles mehr, bieten sich den Gästen an!

Nationalpark Hohe Tauern
Im Herzen der österreichischen Alpen liegt der Nationalpark Hohe Tauern, mit 1.800 km2 ist er der Zweitgrößte in Europa. Der Höhenunterschied vom tiefstgelegenen Punkt bis zum Gipfel des Großglockners beträgt nahezu 2.600 Meter.
Die Landschaft kennzeichnet sich durch die höchsten Berggipfel Österreichs, weite Gletscherflächen, alpine Rasen, Felsen und Wasserfälle, aber auch Jahrhunderte alte Kulturlandschaften. Die Hohen Tauern wurden vor 7 Millionen Jahren - gemeinsam mit den Pyrenäen, den Kapaten und dem Himalaya zum Hochgebirge der Alpen. Die Geschichte der Tauern ist von schrecklichen Naturkatastrophen, wie die Eiszeiten oder den ständigen Auf- Um- und Abbau der Natur geprägt. Dennoch leben dort viele Tiere, die gelernt haben mit dieser Situation umzugehen. Auch der Mensch hat gelernt damit zu leben und deshalb ist dieser Ort genau das richtige, um die Berge aktiv mitzuerleben. Naturerlebnisprogramme, Kinder- und Jugendprogramme, Projektwochen, Trekking, Nationalparkakademie, Nationalpark Werkstatt, Wasserschule, Haus des Wassers und vieles mehr!

Nationalpark Kalkalpen
Der Nationalpark Kalkalpen liegt im Süden Oberösterreichs und schließt das Sengsengebirge und das Reichraminger Hintergebirge ein. Der Park wurde am 25. Juli 1997 errichtet und ist Österreichs erster Wald-Nationalpark.
Er ist zur Zeit 20.825 Hektar groß mit ungefähr 80 % Waldgebiet und cirka 20 % Almen- und Felslandschaften. Seine unverbauten Bachläufe sind über 200 km lang und 800 Quellen sprudeln täglich vor sich hin. Wald, Wasser, Fels und Almen prägen die wunderschöne Landschaft. Den Tieren und Pflanzen (30 verschiedene Waldgesellschaften, 50 Säugetierarten, 80 Brutvogelarten, 1600 verschiedene Schmetterlinge, 1000 Blütenpflanzen, Moose und Farne) wird eine nahrhafte Lebensgrundlage geboten. Natürlich gibt es auch zahlreiche Aktivitäten die man unternehmen kann.

Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel
Der Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel wurde 1993 gegründet. Geographisch liegt der Park grenzüberschreitend zwischen den Alpen und der Ungarischen Tiefebene. Europas westlichster Steppensee ist ein wichtiger Lebensraum für selten gewordene Tiere und Pflanzen. Der Park stellt den Besuchern ein umfassendes Besucherprogramm, wie Vogelbeobachtung, sowie das erforschen von Lebensräumen bestimmter Froscharten und Fischen, zur Verfügung. Aber nicht nur Tiere fühlen sich in diesem Gebiet wohl, sondern auch der Mensch. Täglich zieht das ruhige Naturschutzgebiet Radfahrer und Wanderer, mit der schönen Landschaft und ihren vielfältigen Wanderwegen, in den Bann. Es werden auch zahlreiche Sportaktivitäten angeboten, wie Surfen, Segeln und vieles mehr. Der Naturschutz ist ein wichtiger Bestandteil des ganzen Öko-Systems. Forscher aus dem In- und Ausland nutzen die Gelegenheit um die Fauna und Flora zu erkunden.
Der Nationalpark ist zu jeder Jahreszeit ein schönes Erlebnis.

Nationalpark Thayatal
Der Park wurde durch den Kongress in Washington im Jahr 1872 gegründet. Die Abgeordneten entschlossen sich damals für die Errichtung des Yellowstone Nationalparks, diese Idee war ein großer Erfolg und erzielte die Eröffnung vieler Nationalparks. Rund 150 Länder haben seither über 2000 Gebiete zu Nationalparks erklärt. Im Thayatal befindet sich ein Nationalparkhaus zwischen Merkersdorf und Hardegg, welches sich zur wichtigsten Einrichtung für die Besucher entwickelt hat. Der Mittelpunkt des Zentrums ist die 200 m2 Ausstellung “NaturGeschichten - ThayaTales”. Sie zeigt die Geschichten und die natürliche Vielfalt des Thayatales. Die Einrichtung hat vieles zu bieten, wie Kurzfilme über Tiere und Vegetation im Nationalpark, Feuersalamander und Erdkröten im Terrarium, Wanderungen durch das Thayatal mit faszinierenden Aspekten, Natur-Infos und vieles mehr.

1 Kommentar

  • Comment by Erika Dorn
    März 11th, 2009 at 10:52

    Hallo!
    Vielen Dank für die nette Präsentation des Nationalparks Donau-Auen!

    Liebe Grüße aus der Au
    Erika Dorn
    Bereich Besucher & Kommunikation
    Nationalpark Donau-Auen

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