Am Pfingstwochenende eröffnet in Wien ein neues
Römermuseum, das die Geschichte des einstigen Vindobona nachzeichnet. Am Donnerstag wurde die Anlage am Hohen Markt vom Direktor des Wien Museums, Wolfgang Kos, präsentiert. Die Einrichtung findet sich an der Stelle, wo vor knapp 2.000 Jahren Offiziershäuser des Lagers Vindobona standen.
Die Ruinen wurden bereits bisher im Keller des Gebäudetraktes gezeigt. Nun wurde allerdings Fläche hinzugemietet und das Gesamtkonzept erweitert. Dazu haben die Architekten “querkraft” den Eingangsbereich des Museums im geometrischen Stil neu gestaltet und die Ausstellungsfläche verdreifacht. Hinter der Fassade finden sich neben den Ruinen, die als wichtigste Baureste der Römerzeit in Wien gelten, nunmehr auch 300 archäologische Funde. Das Spektrum reicht hier von Alltags- und Kultgegenständen über Fragmente von Gebäuden, von Figuren und Spielzeug bis hin zu Kanaldeckeln und Götterstatuen.
Continue reading Wien erhält neues Römermuseum
Das Vormagazin lädt am 27. und 28. Juni zu [echt:wien], dem Festival des Wienerischen.
Mit Literatur, Musik und Kulinarik aus Wien
Der Termin – Freitag, 27., und Samstag, 28. Juni – wurde nicht zufällig gewählt. Während der EM (aber an zwei spielfreien Tagen), wenn die Stadt voll ist mit Fans aus ganz Europa, will ein Festival stolz auf ein ganz besonderes Kulturgut Wiens aufmerksam machen: das Wienerische. Noch vor ein paar Jahren ein selbstverständliches Verständigungsmittel zwischen Hietzing und Simmering, droht das Wienerische von einer mit schicken englischen Wörtern durchsetzten Einheitsumgangssprache verschluckt zu werden. Oder: Wann haben Sie zuletzt das legendäre Meidlinger „l“ in Reinkultur erlebt? Oder wann hat Ihnen zuletzt jemand von seinem „Gspusi“ erzählt?
Bei „[echt:wien] – Das Festival des Wienerischen“ werden Dichter, Musiker und Köche ein Wiener Menü kochen, das bei allem Spaß auch daran erinnert, was verloren geht, wenn wir statt „Gatsch“ einmal „Kot“ oder statt „Ansapanier“ „Ausgehrock“ sagen. Kronzeugen des Wienerischen sind etwa „Lemming“-Erfinder Stefan Slupetzky und sein ihn begleitender Bruder Tomas. Stefan wird aus seinem kürzlich als Hörbuch veröffentlichten Sprachkurs des Wienerischen (digital publishing) ein Programm gestalten.
Quelle und mehr Informationen auf
Echtwien.at
Schwarzach - Nach dramatischen Zwischenbilanzen zu Wintersportunfällen in der heurigen Saison liegt, nachdem die letzten Lifte geschlossen haben, nun das endgültige Ergebnis vor: Fünf Todesopfer hat es laut Kuratorium für alpine Sicherheit in Vorarlberg im organisierten Skiraum gegeben, österreichweit waren es in der Saison 2008 34.
Quelle und weiterlesen
Natürlich ist es eine gute Nachricht, dass die Todesopfer zurückgegangen sind und auch weitaus mehr Leute einen Helm tragen, aber man sollte vielleicht noch mehr auf Aufklärung direkt an den Pisten setzen. Dort informieren, Leute ohne Helm ansprechen, Präsenz zeigen.