Apr
25

42 Prozent der ÖsterreicherInnen, also beinahe jeder/jede zweite Österreicher/in, sind Kaufsucht gefährdet. Vor allem Jugendliche neigen stark zur Kaufsucht.

42% der Österreicher sind Kaufsucht gefährdet

Aber: Einen deutlichen Anstieg gibt es heuer bei den 25- bis 44-Jährigen – es werden 46 Prozent als Kaufsucht gefährdet eingestuft (2006: 34 Prozent). Das ist das Ergebnis einer aktuellen AK Studie über Kaufsucht in Österreich, die das Gallup-Institut bei 1.000 ÖsterreicherInnen für die AK durchführte.

Gründe für den Shoppingwahn

Generell zeigt sich: Frauen sind über alle Altersgruppen stärker Kaufsucht gefährdet als Männer. Gründe für den Shoppingwahn sind vielfältig. Kaufen dient als Ersatz etwa für Einsamkeit oder als Belohnung für Stress oder Arbeitsleid.

Die Ergebnisse der heurigen Erhebung sind ernüchternd. Vor allem, weil die Preise für Wohnen, Energie und Lebensmittel kräftig gestiegen sind, das Konsumbudget der Österreicher hingegen bescheiden ist. Es wird also viel öfter ins Geldbörsel gegriffen, als sich die Konsumenten leisten können. Und die Folgen liegen auf der Hand: Viele schlittern unweigerlich in die Schuldenfalle! Kaufsucht Gefährdete brauchen Hilfe, verlangt die AK.
Quelle

Auch hier ist wie bei jeder anderen Sucht wohl das Problem, dass die Sucht vom Betroffenen selbst erkannt wird und das er selbst bereit ist, sich helfen zu lassen.
Natürlich ist die Forderung nach Hilfe vollkommen richtig und wichtig, nur wie will man die Betroffenen wirklich erreichen?

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