Verkehrsminister Werner Faymann will mit der EU-Kommission über eine Verdoppelung der Lkw-Maut reden. Als Vorbild dient das Nicht-EU-Land Schweiz.
Wien (SN, APA). Verkehrsminister Werner Faymann (SPÖ) ist zwar grundsätzlich für ein Klimaschutzgesetz. Nötig wären aber auch umfangreiche Investitionen und Finanzierungen, sagte Faymann im Ö1-„Journal zu Gast“. „Ein Gesetz allein hat eine gewisse Bedeutung, ist aber keinesfalls der Stein der Weisen“, betonte Faymann. Er will außerdem die Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene forcieren und mit der EU-Kommission eine Verdoppelung der Lkw-Maut verhandeln.
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Ich bin mir nicht sicher, ob damit das Ziel, den Güterverkehr vermehrt auf die Schienen zu verlagern auch wirklich erreicht wird. Meine Befürchtung geht eher in die Richtung, dass die Erhöhung der Maut am Ende auf dem Rücken der Verbraucher lastet und die Preise ganz einfach angepasst werden.
1 Kommentar
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Juni 17th, 2008 at 00:31
Wie soll denn der Verkehr auf die Schiene verlagert werden? Wenn ich solch einen Schwachsinn lese, könnte ich jedesmal laut lachen…
Im EU- Durchschnitt sind Waren per Bahn mit der Geschwindigkeit eines mittleren Radfahrers unterwegs- mit 14 Km/h. Starres Tarifsystem, nicht dem Bedarf angepaßte Fahrpläne, fehlende Rationalisierung und andere Versäumnisse beschleunigen den Niedergang der Bahn.
Ihr seit doch selber Schuld: 50 Sorten Joghurt müssen es im Kühlregal sein, das Bier muß aus Deutschland kommen, das Wasser aus Frankreich, der Käse aus Holland und wehe, die Morgenzeitung ist nicht pünktlich zum Frühstück im Briefkasten…
Dieses Jammern auf hohen Niveau ist lächerlich!