Eröffnung: OÖ. Landesausstellung ab 29. April
„Alles wird fristgerecht fertig“, schwor Landeshauptmann Josef Pühringer am Donnerstag in Linz einen „heiligen Eid“: Am 28. April wird die 26. Oberösterreichische Landesausstellung „Salzkammergut“ eröffnet. Ab 29. April, 9 Uhr, stehen die 14 Ausstellungsorte und die Leitausstellung in Schloss Ort bei Gmunden somit den Besuchern offen. Mit dem Beginn des Salzabbaus vor 4000 Jahren sei die Region nicht nur „Österreichs älteste Industrielandschaft“, betonte Roman Sandgruber, Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Johannes Kepler Universität in Linz, sondern auch jene Region mit dem lebendigsten Brauchtum.
Verbunden mit der Landesausstellung sind viele Ermäßigungen und Sonderangebote: Das „Dampfzug-Erlebnis-Ticket“ für 34 Euro (17 Euro für Kinder) bietet an Sonn- und Feiertagen eine Sonderfahrt von Attnang-Puchheim bis Bad Ischl und retour, Eintritt inklusive. Das „ÖBB Einfach-raus-Ticket“ für zwei bis fünf Personen, erhältlich um 28 Euro, bietet ermäßigten Eintritt in allen Ausstellungsorten. Ein kostenloses Wassertaxi bringt Besucher vom Gmundner Rathausplatz nach Schloss Ort. Die Wolfgangseeschifffahrt und die Schafbergbahn bieten eine 30-prozentige Ermäßigung, die Traunseeschifffahrt eine einmalige Fahrt zum Kindertarif.
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Verkehrsminister Werner Faymann will mit der EU-Kommission über eine Verdoppelung der Lkw-Maut reden. Als Vorbild dient das Nicht-EU-Land Schweiz.
Wien (SN, APA). Verkehrsminister Werner Faymann (SPÖ) ist zwar grundsätzlich für ein Klimaschutzgesetz. Nötig wären aber auch umfangreiche Investitionen und Finanzierungen, sagte Faymann im Ö1-„Journal zu Gast“. „Ein Gesetz allein hat eine gewisse Bedeutung, ist aber keinesfalls der Stein der Weisen“, betonte Faymann. Er will außerdem die Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene forcieren und mit der EU-Kommission eine Verdoppelung der Lkw-Maut verhandeln.
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Ich bin mir nicht sicher, ob damit das Ziel, den Güterverkehr vermehrt auf die Schienen zu verlagern auch wirklich erreicht wird. Meine Befürchtung geht eher in die Richtung, dass die Erhöhung der Maut am Ende auf dem Rücken der Verbraucher lastet und die Preise ganz einfach angepasst werden.
Am 17.4. wurde im Rahmen einer Pressekonferenz das umfangreiche Programm des heurigen Jazz Festes 2008 präsentiert. 79 Ensembles werden in Wien auftreten, davon 47 aus Österreich, 19 werden unter der Leitung von Frauen stehen. Insgesamt werden 455 Musiker an 16 Spielstätten auftreten. Das Jazzfest Wien findet vom 27. Juni bis 17. Juli statt und löst somit die EURO 2008 als Großereignis ab. Eine Reihe von internationalen Musikstars wie Bobby McFerrin, Sinead O`Conner, Jovanotti oder Thomas Quasthoff werden die Jazzpalette erweitern. Darüber hinaus wird es auch eine Reihe von Konzerten bei freiem Eintritt und ein eigenes Programm für Kinder geben. Das Gesamtbudget beträgt 1,3 Millionen Euro. Davon übernimmt die Stadt Wien 26 Prozent. 62 Prozent werden über den Verkauf von Tickets lukriert. Der Rest wurde über Sponsoren, wie etwa Tipp 3, aufgestellt.
Ausführliche Programminformationen und Kartenvorverkauf unter
Viennajazz.org