Ausstellung von Carsten Höller bis 1. Juni
Bregenz - Installationen mit blinkenden Lichtern, irritierende Spiegelungen und ein Karussell: Der belgische Künstler Carsten Höller verwandelt dasKunsthaus Bregenz (KUB) bis 1. Juni 2008 in einen der Bewegung und der Konditionierung von Wahrnehmung gewidmeten, vermeintlichen Vergnügungspark. Vier Werkgruppen erwarten ab 12. April die Besucher bei der Ausstellung “Carrousel”, in einer der Installationen können die Museumsgäste sogar übernachten.
Den Werken auf dem auf vier Stockwerken angelegten Kunstparcours gemeinsam sind die Themen der unendlichen Wiederholung und der kreisförmigen Drehung. Im Erdgeschoß können die Besucher in ein Karrussell einsteigen. Das ursprünglich für den Außenraum gedachte Drehgefährt lässt die Gäste sehr langsam in zwölf Zweipersonen-Gondeln sechs Meter in die Höhe steigen und bringt sie an den Ausgangsplatz zurück. 15 träge Minuten ziehen sich, bis der Fahrgast wieder am Boden angelangt ist.
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