St. Anton am Arlberg – Das Winterhalbjahr 2007/08 endet zwar erst in drei Wochen, die Ernte ist aber aufgrund der frühen Ostern bereits eingefahren – und es ist eine Rekordernte für Hotellerie, Gastronomie und Tourismuswirtschaft. Daran ließ der oberste Touristiker in der Wirtschaftskammer Österreich, Hans Schenner, bei einem Resümee der heurigen Wintersaison am Wochenende in St. Anton am Arlberg keinen Zweifel. Auf spezielles Entgegenkommen dürfen die auf einen Teuerungsausgleich und eine substanzielle Beteiligung an den Rekordergebnissen pochenden Verhandler auf Gewerkschaftsseite dennoch nicht zählen. “Die wollen mindestens eine drei vor dem Komma sehen. Ich glaube, dass es eine zwei auch tun müsste”, sagte Schenner.
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Ein ausgezeichnetes Resümee, eine verständliche Forderung, aber gerade die Tourismusbranche ist von sehr vielen Faktoren abhängig, die sich einfach nicht beeinflussen lassen.
Alleine schlechte Wetterbedingungen können die nächste Saison zur Katastrophe werden lassen. Folgen dann Entlassungen, weil eben die Löhne nicht mehr gezahlt werden können?
Zum ersten, zum zweiten und zum dritten: Jene oststeirische Kapelle, die in den vergangenen Tagen im Internet-Auktionshaus eBay zu ersteigern war, wurde am Sonntag um 1.010 Euro verkauft.
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Die Kosten für die Abtragung werden wohl um ein zigfaches höher sein, als der Preis, der bei der Versteigerung erzielt wurde. Mich würde interessieren, was der neue Besitzer mit der Kapelle vor hat.
Ich könnte sie mir sehr gut in einem Freilichtmuseum oder auch auf einem großen Anwesen vorstellen.
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In der Lebensmittel- und Getränke-Industrie gilt Holunder als Trendaroma. Neben den schwarzen Beeren der Gewürz- und Heilpflanze Sambucus nigra werden auch ihre Blüten immer häufiger für Sirupe und Essenzen verwendet. Die süßlich-herbe Note verleiht Erfrischungsgetränken, Milchprodukten, Bonbons und vielem mehr das gewisse Etwas.
Im Juni und Juli stehen die üppigen Blüten des schwarzen Holunders in voller Pracht und laden zum Pflücken ein. Die weißen Blütendolden wachsen an drei bis zehn Meter hohen Sträuchern, die man in Gärten, an Lichtungen oder Bachufern findet. Damit die Gewächse keinen Schaden nehmen und später im Jahr noch genug Beeren tragen, rät Wildkräuter- und Pflanzenexpertin Helga Schmidt allen Feinschmeckern dazu, nur einzelne Dolden mit einem kleinen Messer oder einer Schere vorsichtig abzuernten. “Die schirmförmigen Dolden setzen sich aus kleinen Blümchen zusammen und sind sehr vielseitig in der Küche und Naturheilkunde einsetzbar”, so die Expertin.
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