Hat Sie ein lautes Dauergespräch am Handy im Zug auch schon ein Mal genervt. Also es gibt noch Nervigeres. Einen Menschen zum Bespiel, der unentwegt Witze erzählt und selbst am meisten über seine Pointen lachen muss. Wie auch immer, Die ÖBB reagieren auf Handy-genervte Zugspassagiere, die sich über lautes Telefonieren beschwerten, und schaffen in Zügen Ruhezonen, wo Handys und MP3-Player tabu sind. Jetzt startet ein zweimonatiges Pilotprojekt In Salzburg. Kommt das Ganze an, soll es auf ganz Österreich ausgedehnt werden.
In den Ruhezonen können die Fahrgäste dann etwa ungestört lesen, sich ausruhen oder ganz einfach in Ruhe die Landschaft am Fenster vorbeiziehen lassen. Die Ruhezonen werden nun Versuchsweise in allen Salzburger Nahverkehrszügen eingerichtet. Sie sind mit speziellen Piktogrammen gekennzeichnet. Das Pilotprojekt läuft vorerst zwei Monate. Wenn die Ruhezonen bei den ÖBB-Kunden positiv ankommen, wird über eine Ausweitung des Konzeptes auf weitere Züge in ganz Österreich entschieden.
Quelle
Ich finde die Ruhezonen eine gute Idee, wenn damit Kundenzufriedenheit gesteigert wird.
Ein Handy kann man lautlos stellen und die Zone bei Bedarf verlassen. MP3 Player empfinde ich mehr als nervig, wenn sie mich mit ungewolltem Lärm berieseln.