Rund 100 Menschen haben am Donnerstag vor der Botschaft Chinas in Wien-Landstraße gegen die Niederschlagung der Proteste in Tibet demonstriert. Ein Exiltibeter kletterte auf die Botschaft, der Botschafter zeigte sich “schockiert”.
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Das Verhalten der Demonstranten ist nicht besonders klug gewesen, man setzt sich so sehr schnell ins Unrecht, auch wenn man im Recht ist.
Betroffen macht mich, dass niemand wirklich etwas gegen die Menschenrechtsverletzungen unternimmt. Ist man so abhängig von China? Ist China so mächtig, dass selbst die UN sehr leise brüllt?
Selbst wenn es keinen Olympia Boykott gibt, jeder kann doch für sich selbst entscheiden, ob er auch nur eine Minute anschaut. Jeder Athlet, der sich entscheidet teilzunehmen, muss es mit seinem eigenen Gewissen vereinbaren. Ist sportlicher Erfolg so wichtig, dass man ihn auch auf blutroter Erde erringen möchte?
Geld regiert die Welt und dafür geht man eben auch manchmal über Leichen…
3 Kommentare
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März 21st, 2008 at 14:16
Jahrzehntelang wurde das Tibetische Volk von den Chinesen unterdrückt.
Dieser Prodest war vorprogrammiert.
Keine weitere Gewalt gegen Tibeter und von allen Ländern und Staatschefs endlich den Mut und die Konsequenz sich bzgl. Tibet gegen die Chinesische Regierung zu stellen. Boykott der olympischen Spiele !!! - von allen Staaten der Welt !!!
Schau mal auf diesen Blog. Da haben sich einige Blogger für “Free Tibet” eingesetzt.http://blog.rainbownet.ch/uncategorized/blog-action-free-tibet-now
März 21st, 2008 at 15:27
Hallo Sabine,
ich werde mit Sicherheit die Olympischen Spiele nicht ansehen. Das hilft zwar den Tibetern nicht und auch nicht den Chinesen, die von ihrer eigenen Regierung aus ihren Häusern vertrieben worden sind … - und es wird auch nicht wirklich jemanden interessiren ob ich den Fernseher aus lasse oder nicht. Etwas mehr wahrgenommen wird man sicherlich, wenn man AVAAZ bei ihren Aktionen mit einer Unterschrift unterstützt: www.avaaz.org/de/tibet_end_the_violence
Gruß,
Jürgen
April 10th, 2008 at 10:51
Hallo!
Es ist schrecklich mitansehen zu müssen, wie sich alle an die Seite Tibets stellen und unsere Staatsoberhäupter zu feige sind, wirkliche Aktionen zu setzen, weil sie sich vor möglichen wirtschaftlichen Konsequenzen fürchten.