Das Bestatten der Toten war stets ein Anliegen der Gemeinschaft, das der Fürsorge für den Toten diente oder den Zweck verfolgte, den Leichnam, vor dem man Angst hatte, zu beseitigen. Dabei wurde eine Fülle von Bräuchen vollzogen, die dem Verstorbenen, aber auch seinen Hinterbliebenen zugute kommen sollten. Ursprünglich war es die Familie oder ein Gemeinschaftsverband, der die Bestattung der Toten besorgte. Später wurde diese Aufgabe den Religionsgemeinschaften übertragen, mit Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich daraus eine gewerbliche Tätigkeit.
Das
Bestattungsmuseum der Bestattung Wien wurde im Jahre 1967 gegründet und 1987 neu konzipiert. Mit 1000 Objekten bietet es einen weltweit einzigartigen Gesamtüberblick über Totenkult und Bestattungsrituale, die Bundeshauptstadt Wien bildet dabei den Schwerpunkt. Die Thematik Sterben und Tod wird anhand der gezeigten Exponate in pietätvoller Weise als kulturelle Drehscheibe des Vergänglichen präsentiert und ein nachvollziehbarer Übergang zum heutigen Totenkult geschaffen.

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