Immer wieder hört und liest man von Kindern/Jugendlichen, die sogenanntes Komatrinken veranstaltet haben. Natürlich befürworte ich das in keinster Weise, aber der Eindruck, der oft erweckt wird, dass solche Trinkgelage früher undenkbar sind, ist meiner Meinung nach absolut falsch.
Hier ein sehr aktueller Artikel zum Thema:
Mädchen nach Komatrinken im Spital
Zwei 14 und 13 Jahre alte Mädchen sind nach einem Trinkgelage in Wien-Döbling im Spital gelandet. Die Ältere brach bewusstlos auf der Straße zusammen, die Jüngere fiel der Polizei auf.14-Jährige brach bewusstlos zusammen
Die beiden Mädchen tauchten gegen 16.30 Uhr bei einem Treffen ihrer Clique auf der Billrothstraße auf. Unmittelbar nach ihrer Ankunft brach die 14-Jährige zusammen, ihre Freunde verständigten die Rettung. Die Sanitäter stellten eine Alkoholvergiftung fest und brachten das Mädchen ins Spital.13-Jährige lallte nur noch
Die Polizei wollte von den anderen Jugendlichen Auskunft darüber, was passiert ist. Dabei fiel ihnen die 13-jährige Freundin der 14-Jährigen auf, die gelallt hat. Sie wurde einem Alkotest unterzogen. Das Ergebnis lautete 1,2 Promille. Auch dieses Mädchen wurde ins Spital gebracht.Austesten der Grenzen?
Was und warum sie getrunken haben, konnte die Polizei bei der Befragung noch nicht klären. Möglicherweise hätten die Jugendlichen aber ihre Grenzen austesten wollen, sagte eine Ermittlerin.
Quelle
Ich oute mich nun mal und denke zurück an die Zeit, als ich 13/14 war. Das war 1973/74 und auch damals war es schon voll cool, sich nach der Schule im Park zu treffen und Lambrusco oder auch Admi zu trinken 
Das Zeug zu beschaffen war auch damals überhaupt kein Problem. Der Kiosk war immer gut sortiert und heute glaube ich, er hat hauptsächlich davon gelebt, uns Zigaretten und Alkohol zu verkaufen
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass es heute wirklich viel häufiger vorkommt, dass Jugendliche so ihre Grenzen austesten. Ich denke eher, es wird in der Presse viel mehr publik gemacht.
Mir stellt sich die generelle Frage, wie man dieses Grenzen austesten unterbinden will. Ist es überhaupt gut, es komplett unterbinden zu wollen? Natürlich sind Jugendschutzgesetze richtig und wichtig, natürlich muss darauf geachtet werden, dass sie eingehalten werden.
Allerdings gehört es für mich auch zum Erwachsen werden, dass man Grenzen austestet.
Einmal reihern ohne Ende, das Gefühl haben man dreht sich blitzschnell im Kreis, Übelkeit und dann auch noch den Spott der Eltern ertragen hat mich zumindest damals kuriert, mehr kuriert als zig Verbote, die wir eh umgangen haben
2 Kommentare
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März 7th, 2008 at 21:17
Genau meine Rede nach zik. Artikel.
Das ist normal, ich habe auch kein Problem mich zu der Tatsache zu bekennen, auch wir haben “gesoffen” noch dazu auch um diese Jahreszahl wie Du!
Na und was ist passiert?
Nichts, aber schon gar nichts, ausser das Uns schlecht war und das vom Feinsten!
Es hätten und haben Unsere Eltern nicht verhindern können.
Wir fanden es “cool”!!!!
Nur heute mit den Medien wird alles dramatisiert, so sehe ich dieses Geschehen-KOMATRINKEN!!!!
März 8th, 2008 at 20:46
Ich finde, dass gerade dieses hochschaukeln in der Presse noch dazu animiert, es toll zu finden, auch mal zu testen.
Es ist doch mittlerweile ein Sport, an Alkohol und Zigaretten zu kommen, wenn man sie eben wegen der Altersvorgabe nicht offiziell kaufen darf.