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Unterhalb des Schlossberges befindet sich die Griffener Schauhöhle. Entdeckt wurde sie in den letzten Monaten des 2. Weltkrieges. 1956 für Besucher frei gegeben wurde die Tropfsteinhöhle 1957 zum Naturdenkmal erklärt. Verschiedene Knochenfunde beweisen die Existenz von bei uns längst ausgestorbenen Tieren wie dem Höhlenbär, Riesenhirsch oder dem Wollnashorn. Durch den Fund von zwei Feuerstellen im Inneren der Höhle konnte nachgewiesen werden, dass das Griffener Gebiet zu den ältesten Gebieten menschlicher Ansiedlungen gehört.

Unter Aufsicht von geschulten Höhlenführern ist es möglich, die Tropfsteinhöhle auf den gut ausgebauten Höhlenwegen zu erkunden. Moderne Spotbeleuchtungen bringen die abwechslungsreichen Formen der Höhlendecke und Höhlenwände mit ihrer herrlichen Farbenpracht zur Geltung und sorgen für ein unvergessliches Erlebnis. Durch ihre Farbenpracht gilt die Griffener Höhle als die “bunteste” Tropfsteinhöhle Österreichs”. Im letzten Teil der Führung wird dem Besucher eine moderne, multimediale Zeitreise von der Entstehungsgeschichte der Erde bis in die jüngste Vergangenheit präsentiert.
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