Das Freilichtmuseum wurde von 1981 bis 1987 in unermüdlicher Kleinarbeit von Alois Amann errichtet, der selber, wie seine Vorfahren, die beiden Handwerke Sägerei und Müllerei beruflich ausübte. Eine historische, wasserradangetriebene Säge und Mühle sind in Originalgröße in ihrer ursprünglichen romantischen Umgebung zu sehen und somit der Nachwelt sehr anschaulich erhalten.
Eine Vitrine mit Schautafeln informiert über die alte Geschichte im historischen Gewerbegebiet von Hohenems an dieser Stelle. Dazu sind 30 Werkzeuge für das Säge- und Mühlengewerbe sowie die Laufräder der Pelton-, Kaplan- und Francisturbine für die moderne Wasserkraftnutzung mit ausgestellt.
Eine mögliche Erweiterung des Freilichtmuseums in der ehemaligen Sägewerkhalle wurde auf Initiative von Ing. Bernd Amann, Sohn von Alois Amann, anschließend im Jahre 1988 in Erwägung gezogen und bis zum Jahre 1999 von Vater und Sohn realisiert. 35 Müllereimaschinen ab 1880, über Mühlentechnik von 1920 bis 1955, bis hin zu modernen computergesteuerten Mühlen von 1990, zeigen die komplette Weiterentwicklung der Mühlentechnik in vielseitigster Weise auf.
Diverse Schautafeln über Weizenkorn, Getreideschädlinge, Unkrautsamen, die vier Hauptprozesse für die Mehlerzeugung, Aufbau einer Mühle von 1950 mit einer Mahlleistung von 24 t am Tag sowie Darstellung und Modell von Mühlen von 1990 mit Mahlleistung von 300 t und 880 t am Tag.
Öffnungszeiten:
Vom 25. April bis 31. Oktober täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr.
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