Unterhalb des Schlossberges befindet sich die Griffener Schauhöhle. Entdeckt wurde sie in den letzten Monaten des 2. Weltkrieges. 1956 für Besucher frei gegeben wurde die Tropfsteinhöhle 1957 zum Naturdenkmal erklärt. Verschiedene Knochenfunde beweisen die Existenz von bei uns längst ausgestorbenen Tieren wie dem Höhlenbär, Riesenhirsch oder dem Wollnashorn. Durch den Fund von zwei Feuerstellen im Inneren der Höhle konnte nachgewiesen werden, dass das Griffener Gebiet zu den ältesten Gebieten menschlicher Ansiedlungen gehört.
Unter Aufsicht von geschulten Höhlenführern ist es möglich, die Tropfsteinhöhle auf den gut ausgebauten Höhlenwegen zu erkunden. Moderne Spotbeleuchtungen bringen die abwechslungsreichen Formen der Höhlendecke und Höhlenwände mit ihrer herrlichen Farbenpracht zur Geltung und sorgen für ein unvergessliches Erlebnis. Durch ihre Farbenpracht gilt die Griffener Höhle als die “bunteste” Tropfsteinhöhle Österreichs”. Im letzten Teil der Führung wird dem Besucher eine moderne, multimediale Zeitreise von der Entstehungsgeschichte der Erde bis in die jüngste Vergangenheit präsentiert.
Zur Webseite
Das Freilichtmuseum wurde von 1981 bis 1987 in unermüdlicher Kleinarbeit von Alois Amann errichtet, der selber, wie seine Vorfahren, die beiden Handwerke Sägerei und Müllerei beruflich ausübte. Eine historische, wasserradangetriebene Säge und Mühle sind in Originalgröße in ihrer ursprünglichen romantischen Umgebung zu sehen und somit der Nachwelt sehr anschaulich erhalten.
Eine Vitrine mit Schautafeln informiert über die alte Geschichte im historischen Gewerbegebiet von Hohenems an dieser Stelle. Dazu sind 30 Werkzeuge für das Säge- und Mühlengewerbe sowie die Laufräder der Pelton-, Kaplan- und Francisturbine für die moderne Wasserkraftnutzung mit ausgestellt.
Continue reading Stoffels Säge-Mühle
Das
Schloss Hellbrunn und die weltberühmten Wasserspiele sind einzigartig und in den beinahe 400 Jahren seit ihrer Errichtung kaum verändert worden. In den Wasserspielen erleben Sie die gleichen Späße, die schon um 1615 der Erbauer der Anlage, der Salzburger Fürsterzbischof Markus Sittikus, mit seinen Gästen trieb. Das Wasser spielt die zentrale Rolle und sorgt für ausreichende Bewegung, sowohl bei den Besuchern als auch bei den zahlreichen originalen Wasserautomaten. Die Führungen bringen Sie in eine Zauberwelt von
Springbrunnen, wertvollen Skulpturen, geheimnisvollen Grotten und oft recht unberechenbaren Wasserfontänen. Verspielte Details machen den Aufenthalt genussvoll und gleichzeitig außergewöhnlich.
Führungen durch die Wasserspiele finden zu jeder halben und vollen Stunde statt. Die Schlossbesichtigung ist ohne Wartezeit mit Audio-Guide möglich.