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03

Link extern Wikipedia nennt es eine musikalische Strömung, die etwa ab Mitte der 60er Jahre entstand.

Ich nenne Austropop Lebensgefühl, man mag ihn oder auch nicht :yes:
Austropop ist eben kein bestimmter Stil und man muss auch nicht wirklich alle Genres mögen.
Dazu ist der Oberbegriff Austropop viel zu breit angelegt.

Meine erste Begegnung mit Austropop war Link extern Marianne Mendt mit dem Lied mit dem Lied „A Glock’n, die 24 Stunden läut´“. Damals war ich etwa 10 Jahre alt und diese Musik hat mich fasziniert und geprägt.

Wolfgang Ambros, Georg Danzer gest. 21.6.07) und Peter Cornelius gehören ebenfalls in ds Genre, das ich sehr gern mag. Ja und dann wäre da noch Link extern Rainhard Fendrich zu erwähnen, ein Künstler, der für mich persönlich Austropop verkörpert wie nur wenige andere.
Dabei sind mir seine Skandale und Skandälchen sowas von egal, wie sich kaum jemand denken kann. Sein Privatleben interessiert mich nicht und er hat mich im letzten Sommer live in München von seinem Können überzeugt.

Ich bin sehr traurig, dass sich mein Wunsch Austria3 auch nur einmal live zu erleben, durch den Tod von Georg Danzer nun niemals erfüllen wird.

Falco und die EAV möchte ich in meiner kleinen persönlichen Aufzählung auch nicht unerwähnt lassen, ebenso wie Link extern Hubert von Goisern.
“Heast as nit” - mein Gänsehautlied schlechthin… danke dafür.

Das Beste kommt zum Schluss, oder wie war das?
Für mich ganz persönlich die Band, mit der ich die meisten persönlichen Erinnerungen verbinde, die wir in über Konzerten live erleben durften, für die wir nicht selten 800km zu einem Konzert gefahren bin.

Das Beste - Link extern Die Schürzenjäger

Das erste Konzert, die 20 Jahre Tour 1994, hat uns regelrecht süchtig gemacht. Es war nicht einfach nur die Musik, nein es war ein Gemeinschaftserlebnis, was man nur versteht, wenn man es erlebt hat.
Höhepunkte waren die Open Air Konzerte am Walchsee, die mir heute noch eine Gänsehaut verursachen, wenn ich nur daran denke. Sierra Madre von etwa 100.000 Menschen vor den Kulissen des Kaisergebirges in die Nacht hinein gesungen… Gänsehaut pur.

Aufgehört hat es sehr abrupt, im Jahr 1998, als Freddy Pfister und der damalige Gastmusiker Christian Dzida die Band verlassen haben. Für uns war es an der Zeit mitzugehen und ein paar wunderbare Jahre die Band Link extern HOI! zu erleben. Als dann ein kompletter musikalischer Umbruch bei der Band geschah, haben wir uns komplett zurückgezogen.
Es war nicht mehr die Musik, das Lebensgefühl, was es vorher war. Ohne Chris (Christian Dzida) war für uns HOI! nicht mehr das, was wir wollten.

Unser Markenzeichen, falls hier ein Schürzenjäger- oder HOI-Fan liest, war immer eine selbstgenähte Stoffbanane in den jeweiligen Bandfarben :grinno:

Hier 2 Erinnerungsbilder aus unserer HOI-Zeit:
Chris und meine Tochter, Chris auf der Bühne mit unserer Banane.
Chris 1 Chris 2

Ja es waren tolle Jahre, die wir nie vergessen werden…


Scoop

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4 Kommentare

  • Comment by Eveline
    Februar 3rd, 2008 at 20:52

    Mit “Treff ma uns in der Mitt’n” hat mich der Herr Lupo damals überzeugt :huggel:

    Die Schürzenjäger / Hoi (so gut sie sind) passen mir da irgendwie nicht rein, ich kann dir aber nicht mal sagen, wieso, irgendwie ist’s ‘gefühlsmäßig’ bei mir kein Pop.

    Wollen wir STS, Ludwig Hirsch, Opus, …. und noch einige mehr nicht vergessen :knicks

    Und heute Christina Stürmer, DJ Ötzi und Bluatschink - und wenn die Zillertaler dazugehören, dann auch die Seer :knicks

    … und noch viele mehr…. die Austros können schon was, ich wör sie sehr gern, die Musik hat noch “Charakter” :knicks

    Falco war super letzte Nacht (hihi, das klingt jetzt aber auch nett *gg) und das Falco-Musical war auch supergut :knicks

    Huggels, Eveline :huggel:

  • Comment by Gerlinde
    Februar 3rd, 2008 at 22:08

    Die Schürzenjäger und DJ Ötzi fallen für mich eindeutig unter volkstümliche Musik, die haben mit Austro Pop aber schon gar nichts zu tun! Hubert von Goisern, Die Seer, Karl Peyer & Gisi Hafner mag ich, die liegen jedoch in irgend einer Grauzone - ich würde sie fast unter “moderne” Volksmusik einordnen.

    Zu den richtigen Austro Popern gehören für mich aber auch Boris Bukowski und die EAV, die darf man auf keinen Fall vergessen :-)

  • Comment by Wu-Lan-Tong
    Februar 4th, 2008 at 09:45

    Die Schürzenjäger würde ich bis etwa 1995 “Glory Halleluja” in die Richtung Volkstümlich schieben. Ab 1996 “Träume sind stärker” besser gesagt auch schon etwas eher, nämlich dann, als Armin Muigg angefangen hat Texte für die Schürzis geschrieben hat. Muigg ist damals ja eigentlich durch Christian Dzida in die Schürzi Welt gekommen.
    Muigg war ja 1997 auch seehr intensiv an der CD ZIDA beteiligt, er hat einige Texte mit Christian zusammen geschrieben.

    Austropop ist denke ich ein so schwieriges Thema, wer ordnet was wo ein? Welcher Künstler sieht sich selbst wo genau stehen?
    Diese Grauzone ich glaube ich in kaum einem Genre so groß, wie gerade beim Austropop. Die Übergänge sind unheimlich fließend und manchmal ist es auch wirklich eine rein persönliche Sichtweise :yes:

    HOI ist definitiv kein Austropop, zumindest ist damals der Versuch gescheitert, Austropop zu sein ;)
    Aber das würde hier zu weit führen…

  • Comment by Gudi
    Februar 1st, 2009 at 09:50

    Wer ordnet was wo ein? Welcher Künstler sieht sich wo genau?
    (vorheriger Kommentar)
    Ich denke, das ist alles überhaupt nicht wichtig.

    Wer bestimmt was welches Genre ist und in welche Schublade (gut oder schlecht) es gehört? :rolleyes:

    Für mich ist wichtig, dass es Musik ist, die das Herz berührt und die Gedanken anregt ! Dann ist es für mich hörenswerte Musik. Für andere kann das dann wieder anders sein, weil sie den Inhalt anders verstehen oder sich in einer anderen Welt/Stimmung befinden. :troest: :spiegel: ;)

    Aus welchem Genre Musik stammt ist mir völlig egal. :yes:

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