Heute morgen konnte ich es fast nicht glauben. Am 3. April erneut vom Scheepflug aufgeweckt, schaute ich erstaunt aus meinem Fenster in einen Wiener Park. Alles in weiß gehüllt - fürchterlich. An den Wochenenden beginnen in der Wachau und in vielen Weingegenden Österreichs schon die Verkostungsmarathons und diverse Gourmetfestivals und das alles noch bei Schneefall und Temperaturen unter Null Grad. Echt fürchterlich.
Mittlerweile ist sogar in immer mehr Medien zu lesen, dass der lage Winter was mit der Ererwärmung zu tun hat und zwar mit dem Schmelzen der Pole. Keine Ahnung ob das stimmt, jedenfalls wünsche ich mir Temperaturen, die für diese Jahreszeit adäquat sind und die beginnen bei mir bei zehn Grad plus oder mehr. Endlich das Fahrrad aus dem Radkeller herauskramen und die durch die Zeitumstellung längere Helligkeit nutzen. In der Sonne im Burggarten sich aufwärmen lassen und die Winterjacken im Kasten verräumen. Das würde jetzt gut tun.
Weiterlesen “Tschüss Winter - der Frühling muss kommen”
Schön langsam kommt der Frühling und die ersten länger gereiften Weißweine und Rotweine aus dem Jahr 2012 werden abgefüllt. Die leichteren Weine aus dem Jahrgang 2012 sind ja bereits in der Flasche und machen den Weinliebhabern eine große Freude.
Die Webseite Österreichwein schreibt schon im Oktober:”Der Jahrgang 2012 bringt den österreichischen Weinliebhabern sehr gute, fruchtige und stoffige Weine – es könnte ruhig mehr davon geben. ”
Weiterlesen “Weinjahr 2012 in Österreich”
Die Temperaturen waren fast den ganzen November noch herbstlich. In Wien hatten wir teilweise bis zu 19 Grad und das obwohl die Sonne nicht zu sehen war. Heute ist es deutlich kälter. Ist das nicht angenehm? Schließlich ist der erste Dezember und morgen der erste Adventsonntag.
Ich finde es höchst eigenartig wenn in alle Geschäften die Weihnachtsmusik aus den Boxen dröhnt und draussen laufen die Leute im Pullover herum. Jetzt ist es stimmig, kalt und um 16:30 schon dunkel. Der Winter kann kommen. Es fehlt nur noch der erste richtige Schnee. Dann wird es auf den Wiener Adventmärkten richtig schön kuschelig und Punsch und Glühwein schmecken noch viel besser.
Bei einem Vollzeit-Job ist es nicht immer leicht, den ganzen Tag die Konzentration zu halten. Morgens ist der Energielevel noch recht hoch, fällt dann aber häufig bei erstem Hunger und nach dem Mittagessen extrem schnell ab. Das gefürchtete Mittagstief macht es nicht leicht, sich auf Konferenzen und Termine zu konzentrieren, die kurz nach der Mittagspause angesetzt sind. Es gibt aber kleine Tricks, mit denen man seine Leistungsfähigkeit auf einem gleichbleibendem Level halten kann. Die Ernährung spielt dabei eine wesentliche Rolle.
Der Start in den Tag
Weiterlesen “Mit richtiger Ernährung die Leistungsfähigkeit steigern”
Wer sein Leben lang aktiv lebt, bleibt auch im Alter länger fit und selbständig. Regelmäßige sportliche Betätigung sorgt dafür, dass Körper und Geist jung bleiben und der Körper lange beweglich. Vielen Menschen ist die Erhaltung ihrer körperlichen Fitness bis ins hohe Alter auch sehr wichtig. Sie möchten möglichst lange von fremder Hilfe unabhängig sein und trotzdem ihren Interessen nachgehen können. Man muss ja im hohen Alter nicht unbedingt einen Marathon laufen, aber eine gute Grundkonstitution macht den Körper auch widerstandsfähiger für Verletzungen und Krankheiten.
Ideale Sportarten für Menschen, die dem hohen Alter allmählich näher kommen sind Wandern, Gymnastik und Radfahren. All diese Aktivitäten kann man auch zusammen mit anderen Menschen ausüben, sodass gleichzeitig soziale Kontakte gepflegt werden können. Auch für den Aktivurlaub sind das Wandern und Radeln geeignete Unternehmungen, um die Umgebung seines Urlaubsortes kennenzulernen. Wer auch zuhause regelmäßig unterwegs ist, wird auch auf Touren wenig Probleme haben. Die Strecken können ja schließlich dem eigenen Fitnesszustand entsprechend gewählt werden.
Das Fahrrad im Alltag
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Die österreichischen Dialekte sind eng miteinander verwandt und variieren nur leicht zwischen den einzelnen Bundesländern. Die Grenzen, wo ein Dialekt aufhört und ein anderer anfängt sind fließend und die Mundarten stehen zudem in ständiger wechselseitiger Beeinflussung. Meistens werden die Dialekte nach ihrem Hauptsprachgebiet benannt: Wienerisch, Tirolerisch, Steierisch u.s.w. Herausgebildet haben sich diese Dialekte aus dem Mittelhochdeutschen, wobei es bereits im Hochmittelalter einige Mundartrichtungen gab. Alle Dialekte Österreichs gehören zur bairischen Sprachfamilie, ausgenommen das alemannische Vorarlbergische, welches sich an das Schweizerische und Schwäbische anlehnt.
Nimmt man eine weiterreichende Differenzierung vor, kann man die Mundarten Wiens, Burgenlands, Nieder- und Oberösterreichs, Salzburgs und einem kleinen Gebiet der Steiermark dem Mittelbairischen zuordnen, welches als auffälligste Merkmale eine Mitlautschwächung (p zu b, T zu d, k vor l, n, r zu g, eine Vokalisierung des l und r und das häufige Fehlen nebentoniger Vokale (in Vorsilbe ge- und Endung -e) aufweist. Recht markant sind auch sehr alte Wucherlaute des Althochdeutschen. Der Südbairische Dialekt wird dagegen in der Steiermarkt, Kärnten, Tirol, der Südspitze Burgenlands und zum Teil auch in Salzburg gesprochen, also in den Bundesländern, mit dem meisten Gebirgsanteil (”Gebirglerdialekt”).
Er benutzt keine Veränderung der Starklaute (k, p, t) und der Vorsilbe ge-. Als besonders altertümlich gelten das Burgenländische und Kärtnerische, welches durch eine sehr singende Sprachmelodie auffällt und lange Zeit durch die Slowenen beeinflusst wurde. Es ist besonders bekannt für seine sogenannte “Kärntnerische Dehnung”, für die Verkleinerungssilbe -le und dem häufig gebrauchten Füllwort “lai” (= nur). Allgemein lassen sich die Ui- Dialekte als sehr alt bezeichnen. Weiterlesen “Österreich und seine Dialekte”
In Wien, aber nicht nur in Wien gibt es immer öfter „türkische Hochzeiten“, oft kommt auch nur ein Teil der feiernden Familien aus der Türkei. Bei so einem besonderen Anlass soll, nein muss, natürlich alles stimmen. Aber wie sieht ein türkisches Brautkleid aus, und wo bekommt man das Brautkleid in Wien? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach, das Brautkleid ist weiß, was an sich schon mal gar nicht so außergewöhnlich ist. Wenn man in Wien ein türkisches Hochzeitskleid kaufen will, gibt es auch eine logische Antwort: das Brunnenviertel in Ottakring. Hier gibt es eine Reihe von Geschäften auf wenig Platz, die Auswahl ist riesig und so kann man dann auch noch ein günstiges Brautkleid finden, dass trotzdem sehr schön ist. Als Bräutigam oder Gast kann man in diesen Geschäften sich meist auch einen guten Anzug machen lassen. Aber Achtung, auch hier lohnt es sich genau die Preise und die Qualität zu vergleichen und vor allem sollte man auch mit genügend Vorlaufzeit sich umsehen – ein „Schnäppchenkauf“ in der letzten Minute wirkt meist eher billig.